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vulgäre (Lernen)
stoff ioj; Gummi 5o; gummöftn Erkractivstoff 38; Stärkemehl 9g;Faser 22; Feuchtigkeit 42. 8. -- soiz Grau.
Das ätherische Oel ist als der vorzüglich wirksame Bestandtheil an-zusehen; es ist wasserhell, nach einigen Wochen wird es gelblich, vonangenehmem, süßlich anisartigem Gerüche und Geschmacke, dünnflüssig,noch nicht bei -l- 2« R. gerinnend, auf dem Wasser schwimmend, ziem-lich flüchtig. Durch rauchende Salpetersäure wird es unter Aufschäu-men und Erhitzung zu einem schmierigen Harze; mit concentrirter Schwe-felsaure erhitzt es sich, und bildet damit eine carmofsmrothe harzigeMaterie, die in Aether und Kalilauge völlig auflöölich ist, durch Alko-hol weiß wird, ohne daß sich der Alkohol selbst färbt.
500 Gran Saamenkerne enthalten: ätherisches'Oel 9 Gran; fettesOel, in Bether ziemlich leicht, in Alkohol nur schwer löslich, 8gz;talgartiges fettps Oel , in Aether und Alkohol leicht löslich, 6; Aepfel-saure, sauren äxselsauren Kalk mit Extraktivstoff, 24; eigenthümliches,in Aether unauflösliches Harz 13; Erkractivstoff 21; bittern Extraktiv-stoff ioz; gummösen Erkractivstoff 115; Gummi 6; Amplum 32; klee-snure Kalkerde 2; Faser 147; Feuchtigkeit 21. 8. ---? 498 Gr.
Die Asche des Sternanis enthielt, außer den gewöhnlich vorkommendenSalzen, Kieselerde, Eisen-, Manganvryd und Spuren von Kupferorpd.
Der Sternanis wird vorzüglich als Ansatz zu Brustthee, bisweilenauch in Pulverform verordnet; er ist ein sehr reizendes Mittel.
^.ni-tuin vuIZars. Der Saamcn. Anis.
kiinpinells Hnisum
Die beinahe kugelrunden , gestreiften, grünlichen, mit sehrkurzen feinen Härchen besetzten Früchte, von süßlichem gewürz-hastem Geschmacke,
Der eigentlich wirksame Bestandtheil des Anissaamens ist, wie beiallen Saamen der Doldengewächse, das ätherische Oel, welches seinen Sitzin der Schaale des Saamens, und vorzüglich in den Schläuchen hat, vonwelchen die erhabene» Streifen derselben herrühren. Der innere Kern desSaamens enthält ein fettes Oel, das man auspressen kann. Wird es ausden ganzen Saamen ausgepreßt, so enthält es ätherisches Oel beigemischt,,und hat davon Geruch und Geschmack; es ist grün Weingeist und Wassernehmen dieertractiven und balsamischen Theile der Saamen auf. Brandesund Reimann (Buchn. Report. XXIV. S. 337.) fanden in 1000 Th. desAnissaamens folgende Bestandtheile: Stearine mit Chlorophyll verbunden1,25; Harz mit Spuren von äpfelsaurem Kalk und äpfelsaurem Kali 1,7s;in Alkohol leicht lösliches fettes Oel 33,75; Halbharz 4,00; essigs. und apfel-sauren Kalk 4,00; falzf, äpfels. Kalk, freie Aepfelsäure und Erkractivstoff53,00; Phyteumacvlla 78,50; Schleimzucker mit Aepfelsäure 6,50; Gnm-