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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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162
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Zelelliurrr

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weder hellgrün oder dunkelröttzltch, am obern Theile hie rmd da mit kleinenweißen Haaren besetzt. Die Blätter stehen gegenüber, sind gestielt, eiför-mig, mehr oder weniger laneettförmig, am Rande verlören gezähnt, zu-weilen ganzrandig, punktirt und etwas fleischig. Die Blüthen, welcheaus s — 6 blumigen Wrrteln bestehende Sichren an den Spitzen der Nesteund Zweige bilden, sind weiß oder röthlich. Der Kelch aus 5 ungleichenbehaarten Abschnitten ffst zweilippig; die einblättrige Blumenkrone zwei-lipptg, umgekehrt; die Oberlippe mit 4 rundlichen gezähnelten Lappen;die Unterlippe nur ein schmaler, an der Spitze verbreiteter, stumpfer,gezähnelter Lappen, aus welchem die niedergebeugten Staubfäden mirdem Griffel liegen. Frucht: 4 kleine eiförmig« schwarze Akenen, imGrunde des Kelches sitzend.

Die Pflanze blüht im Juli und August.

Das vfficinelle Kraut besitzt einen fernen, sehr angenehmen Geruch,der bei vorsichtigem Trocknen nicht verloren geht, und einen malvran-ähnlichen, gewürzhasten, etwas scharfen Geschmack. Stark desselbenwird auch das kleine Basilienkraut (Oeimum Minimum) emgcsanunen,dessen Blätter viel kleiner, aber von ähnlichem noch feinern und ange-nehmern Gerüche und Geschmacke sind.-

Das Kraut enthalt ein ätherisches Oel, und wird bisweilen gegenBlähungen, mehr aber noch als Küchengewürz gebraucht.

"Läelliuin. BdeNum-

Lamarck hatte nach langer Ungewißheit die guAmitragende Mohr-rübe, vaucur gummifer, als diejenige Pflanze bezeichnet, welche dasLdellium liefere; nach der neuesten Bestimmung des Herrn ProsSprengel ist aber

U-chellissi'mir Oinn. WttNpalme,

Abbild. Uuinxst. blerl». t. lad. 1 Y.ttoxb. OoronisoU. ). Dsb. 71 , 72,

8^rt, rsxusl, LI. XXU, Orü. g, Oloscis blexsnclris»

OrU, natursl. UslmLe.

die Mutterpflanze des Bdelliums.

Diese Palme wird rs bis so Fuß hoch, und wächst in ganz Ostindien.Die Blätter «.Wedel) sind fächerförmig, viS 4 Fuß lang, und haben Blatt-stiele, die mit scharfen krummen Dornen besetzt sind. Aus den Blumenkol-ben wird der Saft ausgepreßt und daraus der Palmwein bereitet. DieFrüchte sind von der Größe eines Kinderkopfes.

Das Bdellium kommt häufig in großen Stücken zu uns. Die feinsteSorte besteht aber aus rundlichen, gelblich-, grünlich- oder röthlichgrauen,halbdurchsichtigen Stücken, von verschiedener Größe, und von einem malten,wachsartigen Bruche. Es besitzt einen schwachen, der Myrrhe ähnlichen Ge-ruch, emen scharfen bittern Geschmack, nnd klebt stark an den Zähnen. Eskommt mit Myrrhe, und auch wohl mit arabischem Gummi vermischt vor.