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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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169
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Len206

6ri, eines in Ostindien einheimischen, vorzüglich in Sumatrahäufigen Baumxs.

Ein gelblichbraunes Harz, mit weißen eingemischten Stückengefleckt, zerreiblich, glänzend, von schärflichem Geschmacke undsehr angenehmem Gerüche, Benzol-säure enthaltend. < In dreiTheilen Alkohol.'wird es fast gänzlich, in Schwefeläther größten-theils aufgelöst. —_

8l^rax Lenroin Organs. Benzos - Storar.

Abbild. Düffeld. Samml. offic. Pflnz. Lief. XI. Taf. 17 .

8^rt. sexual. 01. X. Orä. 1. Oecanäria Monogz-nia.

Orfl» natural. hl^rsceae. kiel,, pal. (Ouasaeanae lluss. gen«!. blhenacsse surr. elnn. Mus.)

Dieser Baum soll gegenwärtig auch in Sumatra angebaut rverden.Er erreicht eine mittlere Höhe, und sein Stamm ungefähr die Dickeeines Mannes. Die Aeste bilden eine schöne Krone; die Rinde ist grau-braun, das Hot; hart und dicht. Die Blätter sind kurzgestielt, ovalläng-lich , 5 — 6 Zoll lang, in eine lange Spitze ausgezogen, ganzrandig, aufder obern Seite dunkelgrün und glatt, auf der untern mit einem kurzenweißen dichten Filze bedeckt. Die Blüthen stehen in zusammengesetztensparrigen Trauben in den Blattwiukeln. Der Kelch ist kurz, glockenför-mig, die Blumenkrone aus vier oder fünf lancettförmigen, am Grui dezusammenhängenden, auf der äußern Seite, so wie der Kelch, mit einemdichten, sehr kurzen weißen Filze bekleideten Blumenblättern gebildet, aufder innern Seite sind sie glatt und röthlichbraun. Die Träger der An-theren sind in eine kurze Röhre verwachsen, die innerhalb der Röhre der Kronemit ihr an der Basis zusammenhängt. Die Frucht ist eine runde, feste undholzige Nuß, die von außen runzlig, bald mehr grau, bald mehr bräun-lich gefärbt ist; der das Fruchtbehältniß ausfüllende Saame ist gelblich.

Aus diesem Baume wird durch Einschnitte, die mau iu die Rindeund in das Holz macht, das anfangs flüssige Benzol-Harz gewonnen. Diebeste Sorte, die sich durch ihre weiße Farbe und größere Reinheit aus-zeichnet, wird von 5- und 6 jährigen Stämmen gesammelt, daher mandie ältern Bäume gewöhnlich ausrottet. Ein Stamm kann ungefährdrei Pfund Benze« liefern.

Die Benze« kommt in großen Stücken zu uns, au deren Oberflächeman noch die Eindrücke der Rohrmatten bemerkt. Sie ist ganz trocken,hart, leicht zerreiblich, von bräunlichrother, fleckenweise Heller rotier Farbe,und hat, je besser sie ist, um so mehr weiße Körner, gleichsam wie Man-deln der Gestalt und Größe nach(Mandelbenzo«, Lsnro« amz-gllaloilles)eingesprengt, welche einen ebenen, etwas fettglanzeuden Brück haben unddurchscheinend sind, während die Hauptmasse undurchsichtig, uneben vonBeuche, matt und hin und wieder löcherig ist. Der Geschmack ist süßlich.