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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
Entstehung
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175
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Mskorks Loletus ignisrius 17s

Mir dm Säuren bildet das Wismnth farblose Salze, die durch Kupfer,Cadmium und Zink metallisch gefällt, und durch Wasser meist in saure auf-lösiiche und basische unauflösliche Salze geschieden werden, und in dieserHinsicht macht Las WiSmuth einen Gegenstand der Pharmacie auö.

**kl8tort«i Die Wurzel. Schlangen, öder Natter-wurzel.

kol^ßonnM Liilorts 6inn. WiesenknvterigRatterwurz.

Abbild. Düffeld. Saunn!. vffic. Pflnz. Lief. IV. Taf. 10.

Havne Arz. Gew. Bd.- V. Taf. «s.rsxusl. 61. VIII. Orä. 3. voisnctrisOrcl. natural. ?oI^Honea«.

Diese ausdauernde Pflanze wächst durch ganz Deutschland/ auf feuch-ten angebauten Orten und Wiesen.-

Der Stengel ist einfach, aufrecht, mit röthlichen Gelenken versehen,rund, gestreift, hohl, glatt, und erhebt sich zu einer Höhe von 3 — 3 Fuß.Die Wurzeivlatter sind langer oder kürzer gestielt, am Blattstiel herablau-fend, bald breiter an der Basis herzförmig, bald schmaler eirund-lancect-lich, warzig oder wellenförmig, ganzraudig, unten weißlich. Die kleinern,schmälern Stengelblätter besitzen eine sehr breite Scheide, auf der sich einstark verlängertes, spitzes Blatlhäutchen befindet; die obern Blätter sindsitzend, und bieten immer eine häutige, stengelumfaffende Scheide dar. DieBlüthen sind rvthlichweiß, und stehen in einer eiförmigen, gedrängten ähren-artlgen Traube am Ende des Stengels; jede Blüthe ist kürzer oder längergestteic, und von einem trocknen Deckelblätcchen unterstützt.

Die Pflanze blüht im Mai und Juni.

Die ofMnelle Wurzel dieser Pflanze wird im Frühlinge eingesammelt.Sie ist zusammengedrückt, fast wie ein Finger dick und lang, hart, ge-krümmt und gebogen/ gegliedert, mit ringförmigen Runzeln versehen undmit vielen Fasern beseht; auswendig schwarzbraun, inwendig rorhlich oderfleischfarbig, mit der Zeit orangegelb anlaufend. Sie besitzt einen kaummerklichen Geruch, aber einen sehr herben abstringirenden Geschmack.

Das Decoct ist roth, und schlägt das Eisen und die Gallerte stark nie-der; sie enthält also viel Gerbestoff, Gallussäure, außerdem viel Stärkemehl,und ein wenig Sauerkleesäure. Sie ist ein tonisches und adstriugirendes Heil-mittel, welches in Blutflüffen, Durchsähen u. s. w. angewandt wird. DieAbkochung muß aber nicht gleichzeitig mit Eisensalzen verordnet werden.

Lolews iZniai-ins. HeUttschwaMM.

Ein Präparat aus dem Zoletu» iKnisiüus I-inn.» einemdurch ganz Europa an Eichen, Birken und andern Bäumensehr häufig vorkommenden Schwämme.