Ll'gmutliuin
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smig mit Wasser mischt, welches das Wismuth abscheidet, und die an-dern Metalle zurückbehält, worauf man den Niederschlag trocknet, mitetwas schwarzem Flusse mischt, und bei gelindem Feuer in einem Tiegelreducirt, wobei sich das Metall in einem Klumpen am Boden sammelt- Wismuth ist weiß, hat beinahe das Ansehen von Antimon, abereinen Stick ins Norhe, und ist mehr bestimmt krystallinisch, nämlichvon einem blättrigen Geftige. Es hat vielen Glanz, ist spröde, undkann leicht gepulvert werden; das reine Wismuth soll jedoch etwas bieg-sam seyn. Spec. Gew. 9,8z. ^ Es ist leichtflüssiger als Blei, und fließ!bei -l- L46 In einer hohe« Temperatur ist es flüchtig, und läßt sichin verschlossenen Gesäßen überdestillirsn, wobei es sich in Blättchensublimirt; unter Zutritt der atmosphärischen Lust entsteht gelbes 2Mmnthvryd,, welches einen gelben Rauch bildet.
Mit dem Sauerstoffe verbindet sich das Wismuth leicht, und stellts Verbindungen dar:
1) Das Suboryd. Man erhält es, wenn das Wismuth bei gelinderHitze in offener Luft geschmolzen wird. Schon bei gewöhnlicher Temperaturläuft das Metall auf der Oberfläche an, und verwandelt sich allmälig i»dieses rothbraune Suboryd. Proust und Davy sahen diese Stufe alsein Gemenge von Oryd und Metall an, weil Salzsäure ihm jenes entziehtund letzteres zurückläßt. Nach Berzelius zerfällt das Suboryd bei derBehandlung der Destillation in salzsanres Wismuthoryd und in zurückblei-bendes Metall; es besieht aus 94,66 Wismuth und 5,54 Sauerstoff.
2) Das Oryd. Es wird auf trockenem Wege gebildet, wenn Wis-muth bis zur Weißglühhitze erhitzt wird, wobei es sich entzündet, und miteiner kleinen blauen Flamme brennt, die jedoch kaum merkbar ist. Es siib-limirt sich das Oryd als ein gelbes Pulver. Die beste Art aber, das Oryddes Wismuths zu erhalten, ist, WisMuthmetall in Salpetersäure aufzulö-sen, die Auflösung mit Wasser niederzuschlagen, und den Niederschlag zuglühen. Man erhält ein strohgelbes Oryd, das vom kaustischen Kali undNatron, und zum Theil auch vom kaustischen Ammoniak aufgelöst wird. Esbesteht aus 1 Doppelst. Wismuth 2S60,752) und 3 At. Sauerstoff,erhält also die Zahl 'R>, wonach ivo Th. zusammengesetzt sind aus: 89,87Wismuth und io,i; Sauerstoff.
Mit den Metallen verbindet sich das Wismuth leicht, und trägt öftersdazu bei, die Verbindung leichtflüssig zu machen. Man bedient sich in denKünsten des Wismuths zu verschiedenen leichtflüssigen Mischungen für Lö-thungen und Abdrücke. 8 Th. Wismuth, 5 Th. Blei und 3 Th. Zinn ge-ben das leichtflüssige Metall (d'Arcet'sches Metall), welches bekanntlich beimSiedepunkte des Wassers schmilzt, und über einem Lichie in einem Stücksteifen Papier flüssig gemacht werden kann, ohne daß letzteres verbrennt.1 Th. Wismuth, s Th.- Blei und 3 Th, Zinn geben das sogenannteBleigießerloth.