Lorax
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langen Blattstiel zugespitzt; die obern länglich-elliptisch, sitzend, den Sten-gel halb umfassend. Die Blüthen mit radförmiger, kornblauer Krone undin einen Kegel zusammengeneigten Staubgefäßen stehen in schlaffen Rispen.
Vracon »ot erhielt aus dem ausgepreßten, zur Trockne abgedampftenSafte des blühenden Krautes- thierisch-vegetabilische, in Wasser, nicht inWeingeist lösliche, durch Gerbestofffällbare Materie 2g,s; eine eigenthümli-che, schleimige, demthierischenSchleime nahe kommende, braune, salbenartige,in kochendem, nicht in kaltem Wasser auflvslicbe, beim Austrocknen zu einerschwarzen Masse sich zusammenziehende Substanz 40,9; äpfelsaures Kali25,o; äpfelsauren Kalk 1,1; essigsaures Kali 2,3; Salpeter t,i. Eineausführliche Untersuchung hat Lampadius (Kastn. Arch. VlI. 1826. S.429.) gegeben. Sämmtliche Pflanzentheile, mit Ausnahme der Blüthen,rötheten frisch durchgeschnitten das Lackmuspapier. Bei der Destillationlieferte die Pflanze: Wasser mit einer Spur von Essigsäure und flüchtigenStoff. Der wäßrige Auszug enthielt: freie Essigsäure; Schwefels., Phos-phors., Salzs., Salpeters., Essigs., an Ammoniak, Kali, Kalkerde gebun-den; Eiweißstoff; Schleim; Ercractivstvff; blaues Pigment der Blüthen.Das geistige Ertract enthielt: Harkharz; grünes Pigment; eine Spur Kalk.Die Asche gab: Phosphors, und kohlens. Kalk; schwefelst, salzs. und kvhlens.Kali; Kieselerde; Eisenoxyd mit einer Spur Mangan.
Chere au bemerkte, als erL-n-sginU destilliren wollte, unddas Wasser mit dem Kraute einige Zeit in Maceration gestanden hatte,nach 48 Stunden einen starken Geruch nach Salpetergas. Guibourthat ähnliche (von dem Salpetergehalte dieser Pflanze abhängende) Erschei-nungen beim Boretschertract beobachtet.
Von diesem Kraute wurde sonst der ausgepreßte Saft und auch die Ab-kochung verordnet.
Lorax. Loras nstricn8 vmn Borax.
Ein Präparat chemischer Fabriken aus dem rohen Borar, Tin-cal genannt, einem im mittlern Asien sich vorfindenden fos-silen Salze.
Ein Salz in weißen, harten, an der Luft ein wenig mattwerdenden, krystallinischen Stücken,, von einem süßlichen laugen-haften Geschmacke, in zwölf Theilen Wasser auflvslich, bei ge-linderm Feuer sich aufblähend, bei stärkerem sich verglasend.Es besteht aus Natron und Borarsäure, wobei jenes vorwal-tet, und auch aus einer großen Menge Wasser.
Der Ursprung des Borar, den man schon seit Anfang des 15. Jahr-hunderts gekannt hatte, war lange Jett in Europa unbekannt. Im Jahr