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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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In Vergistungsfällen mit Bryonia empfiehlt er den Galläpfelauf-guß, wodurch der Stoff unauflöslich und unschädlich gemacht werde.Die gefundenen Bestandtheile sind: eine bittere, mit besonderen Eigen-schaften begabte Substanz (Brponin); viel Satzmehl; wenig grünes Fett;wenig Harz; vegetabilisches Eiweiß; Gummi; viel basisch äpfels. Kalk;ein saures äpfels. Salz. Die Asche bestand aus kohlens., schwefelst undsalzs. Kali; kohlens. und Phosphors. Kalk und etwas Eisenoxyd.

Diese Wurzel, welche im Aufgüsse oder auch im Pulver verordnetwerden kann, ist fast ganz außer Gebrauch gekommen.

Die Blätter. Buccublütter.

Diorma crenata Dünn. Gekerbtblättrige Diosma.

Abbild. Düffeld.Samml. offic. Pflnz. Lief. XVII. Taf. 8.

8^rt. sexual. LI. V. Orä, 1- ?ent»nstria IVIonog^ni».

Ovst. nslural. Uutaoese.

Ein am Vorgebirge der guten Hoffnung wachsender Strauch von z— 5 Fuß Höhe, mit abstehenden, gegenüber - oder zu 4 nahe aneinanderstehenden Aesten und Bestehen, mit abstehenden, gegenständigen, io—irLinien langen, 3 — 4 Linien breiten, kurzgestielten, umgekehrt-eiförmig-länglichen, am Rande gleichförmig stumpf gesägten, ganz glatten, obendunkel gelbgrünen, glänzenden, unten Hellern, graulichen, matten Blättern,und mit besonders auf der untern Fläche deutlichen Drüschen, die gegendas Licht als durchscheinende Punkte erscheinen, und so stehen, daß zu äußerstam Rande des Blattes,am Vereinigungspunkte der Schenkel je zweier Zähne,sich eine größere Drüse befindet, als die übrigen in der Mitte des Blattes.Die weißen Blüthen stehen einzeln in den Winkeln der obern Blätter.

Von Diosma rei-ratikolia Vont. (Düfseld. Sammt. Lief. XVII. Taf.g.), einem ganz ähnlichen, ebenfalls capischen Strauche, der sich durchlängere und schmälere, linien-lancettförmige Blätter unterscheidet, unddaher von Einigen auch nur als Varietät angesehen wird, kommen diesogenannten langen Buccublatter.

Die Buccublütter, die so wie die Blätter mehrerer Diosmeen seitden ältesten Zeiten von den Hottentotten als Arzneimittel benutzt wur-den , bei uns gber erst seit einigen Jabren bekannt geworden sind, habeneinen durchdringenden, eigenthümlichen, rauten- und campherartigenGeruch, und einen gewürzhaften, etwas stechenden, pfeffermünzartigen,nicht bittern Geschmack.

Nach einer Untersuchung vonCadet de G a ssi c o urtenthalteu in»Tb. dieser Blätter: ätherisches Oel v,665; Gummi 21,170; geistig-wäßri-ges Ertract 5,170; Chlorophyll 1,100; Harz 2,151. Umfassender ist dieAnalyse von R. Brandes (Archiv XXII. 1827. S. 229.). In einemhalben Pfunde wurden gefunden: ätherisches Oel 34 Gran ; Essigsäureunbestimmt; Pflanzeneiweiß 35 Gr.; Gummi -i88; salzs. und schwefelst Kali56,25; Phosphors., äpfels. und schwefelst Kalk 55,75; Grünharz 16Z;