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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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257
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Das Bibergeil, dessen sich schon Hippokrates bediente (vergl.Beiträge zur Geschichte des Bibergeils von Dierbach in Brandes'sArchiv XXk. S. 29.), wird als eins der geschätztesten antihvsterischenMittel in Pulver - und Pillenform, oder als geistige und ätherische Tinc-tur angewendet. Ein die wirksamen Theile ungeschwäcbt enthaltendesPulver wird dadurch erhalten, daß man das in Scheiben geschnitteneBibergeil der Frostkälte aussetzt, im Kalten zu Pulver reibt, und diesesin wohl verschlossenen Gläsern aufbewahrt. Der jährlich höher steigendePreis des moskowitischen Bibergeils erschwert zwar dessen Anwendung,doch ist es für den Apotheker unerläßliche Pflicht, nur dieses zu dispen-sircu, wenn nicht ausdrücklich das kanadische vorgeschrieben worden ist.

Osteoku, gemeiniglich l'erra cksponies. Caiechu.

Das wäßrige trockne Ertract, aus dem Holze der WeselsLatsclna Willäsrrorril und anderer Acaciaarten in Ostindienbereitet.

Feste, zerbrechliche, schwarzbraune, oft mit blässeren Lagengemischte, auf dem Bruche glänzende, geruchlose Stücke, von.zusammenziehendem Geschmacke, in rectificirtem Weiugeiste undin heißem Wasser gleich auflöslich, größteutheils aus adstringi-rendem Principe bestehend. Verwerflich sind die kubischen, ausThon zusammengefügten, mit irgend einem adstringirenden De-cvcte getränkten Stücke.

6atecl>u 'Will-l. Catechuacacie.

Spnon. lVlimoss Lalecku IXnri. Catechu - Sinnpflanze.

Abbild. Düffeld. Samml. offic. Pflnz. Lief. XV!I. Taf. 2t.

Hayne Arzn. Gew. Bd. VlI. Taf. 48.rexu-,1. LI. XXill. Okä. 1. polygam!» lVIanosoi-i.

LI.XVI. Orä.g. lVloii-cäsIpliis?ol^LnckriÄ(8prsnZ.8^rt.VegeMk>.),Orü. ULtural. I-eAuminorss. Dribur: IPIimoreas.

Dieser Baum wächst auf den Gebirgen bei Bengalen. Er wird 3 — 5Fuß hoch, hat eine dicke, braune, schuppige Rinde, unter welcher ein wei-ßer Splint sitzt, der das feste und harte Holz einschließt, welches eine mehroder weniger dunkelrothe, bisweilen schwarze Farbe besitzt. Die Blätterdes Baumes sind doppeltgefiedert, und bestehen aus 15 — 30 Paaren Blät-ter, und diese sind wieder aus an Paaren Blättchen zusammengesetzt. Anden Winkeln der Blätter stehen Stacheln, welche die Stelle der Afterblättervertreten; aus den Blattwinkeln erheben sich auf kurzen Stielen 2—3 wal-zig - bauchige Blnmenähren, die Blumen polygamisch. Der Kelch ist ein-blättrig, s zähnig; die Blumenkrone einblättrig, s zähnig, grünlichgelb,mehr als doppelt so lang, wie der Kelch; die Staubfäden zahlreich, amDul k' s preuß. Pharmak. I. 17