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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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den Gallapfeln hat, da eS nicht so stark adstrtngirend ist, und gleich-sam den Uebergang zu den Chinarinden macht.

** 6sutsoInio1l,I^68inA elsstica 8.Osiennsnsig) Orim-rn! elsstieum. Kstutschuck, Federhurz.

Ein aus dem Stamme der Hevea Ouiansnri- Lulrl., einesamerikanischen Baumes, ausfliesender Und an der Luft sich ver-dickender Milchsaft.

Hevea Oui-,nen5i5 Xuhl. Wahrer Aautschuckbaum, Federharzbaum.

Spnon. llakropda elarlics Tinn. ül., 8ipUonia Lslnieliu ktleU.,8ipU. elarlios ?err.

Abbild. Düsseld. Samml. vfflc. Pflnz. Lief. XIII. Taf. 18.

8zc5t. rexual. LI. XXI. Ors. 8. lVlonoecis IVlonaäelpliis.

OrU. natural. Lupharkiaceae.

Dieser Baum, der in Amerika von Meriko bis herab nach Bra-silien vorkommt, kann eine Höhe von 60 Fuß erreichen, und wird gegen4 Fuß dick. Er verzweigt sich in glatte braune Beste mit abwechselnden,gedreiten, langgestielten Blättern auf 4 5 Zoll langen, verkehrt-eiför-migen, länglichen, stumpfen, ganzrandigen, undeutlich zugespitzten, ge-stielten Blättchen, welche oben glatt und glänzend, unten blangrün sind.Die rispenförmigen, achselständigen Blüthentrauben aus kleinen, gelb-lichen, sammt den Stielchen schwach filzigen Blüthen werden 2Z Zollhoch, und kommen an Lange den Blattstielen gleich.

, Das Federharz wird in Brasilien, an den Ufern des Amazonenflusses,in Quito, auf der Insel Cajenne, in Guiana, auch auf Isle de Francegewonnen. Hnmb oldtfand in Popayan eine Art Lobelien, deren Milch-saft das in Quito verkäufliche Federbarz liefert, welche dort Caoutchoncgenannt wurde, er nannte daher diesen Baum TobeUs LuoutcUouc. InGuiana heißt der Baum, der dort das Federharz liefert, LKeve. Der Be-schreibung dieses Baumes vonFresnau zufolge ist es die oben beschriebeneHevea Ouianemis 4uI>I., welche von dem jünger» Linne mit Unrecht sa-tropha elnstie»genannt worden ist. SpäterstellteRich ar d Au b le t's He-vea unter dem Namen 8ipKon!s auf, und nannte den Baum8ipdonia Oa-kuchu. Ihm folgten Willdenow und die meisten neuern Schriftsteller,^cn Neu-Granada wird das Federharz von mehreren Feigenarten gewonnen,von denen einige selbst den Namen 6»c>mcl>ouc führen, und dieHumboidtals k,o8 elliptw, und prinoiäes aufstellt. Es ist also nicht mit Bestimmt-heit anzugeben, von welcher Pflanze unser verkäufliches Federharz abstammt,da sich diese eigenthümliche Substanz in mehreren, sehr verschiedenen Pflan-zenfamilien findet, und es sind dieses nachSprengel (Beri. Iahrb. XXVI.I. 1824. S. 9.) vorzüglich die Tricoccen, die Urticeen, die Lobelien, Con-torten, ja selbst die Cichoreen und Papavereen.

Das Federharz ist erst seit i7Zg bekannt. Es ist der aus den bis aufs