Osra siks
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Lr^tlirasssteniaurkumizlcli.GemeineErvthräe; Tausendgüldenkraut.
Sinon. 6 sM,'»na Lentsurium I.inn. 6 dironia flsnlsurium Willä,Abbild. Düsseld. Sammt, offic. Pssnz. Lief. Vk. Taf. 8 .
Havne Arzn. Gew. Bd. k. Taf. 29.rexual- Ll. V. Orfl. I. pentanäria lVIonog^nls.
Orcl. nsiural. OentirneAS.
Diese niedliche Pflanze bat einen einfachen, aufrechten, ungefähr fuß-hohen , oben getheilten S tengel, mit schmalen, stumpfen, aufsitzenden,gegenüberstehenden, dreirippigen glatten Blättern, die am Stengel her-um» laufen, und durch diese häutigen Fortsätze dem Stengel ein bei-nahe viereckiges Ansehen ertheilen. Die Wurzelblätter sind keilförmiglänglich, stumpf, zusammengchäuft, etwas saftig. Die pfirsichblüthro-tben, kleinen, trichterförmigen, fünstheiligen Blumen bilden einen flachenBlumenstrauß mit Zweigen, an denen gewöhnlich drei Blumen sitzen.Der Stengel und die Blätter haben eine scharfe Bitterkeit; die Blumensind beinahe ganz geschmacklos. Es würde daher vielleicht zweckmäßigseyn, das Kraut kurz vor dem Blühen im Juni einzusammeln.
Beim Trocknen verliert das Kraut § seines Gewichtes. Das Pul-ver ist gelbgrünlich. Der Aufguß wird von essigs. Blei und orvdulirtemsalpeters. Quecksilber in reichlichen Flocken niedergeschlagen, und durchEisenauflösungen wird die Farbe ins Braungrüne verändert. Beim Ein-kochen entwickelt sich ganz derselbe Geruch, wie bei dem Gentianaaufguß.Hagen erhielt von 8 Pfunden getrockneten Krautes gewöhnlich 2; PfundErtract. Der Weingeist zieht eine braungelbe Tinctur aus.
DaS Tausendgüldenkraut wird in der Abkochung, jedoch nicht häufig,verordnet, mehr das daraus bereitete Ertract.
Oera alba. Weißes Wachs.
Wird aus dem gelben Wachse durch Bleichen an der Sonnebereitet.
Es ist fest, weiß, in dünner Scheibe durchscheinend, härterund weniger leicht am Feuer schmelzend als das gelbe Wachs.Zwischen den Zähnen gekaut hänge es nicht an. In zwanzig Thei-len siedenden Alkohols wird es aufgelöst, beim Erkalten aber faßganz am Boden sich ausscheidend. Das mit Talg verfälschte, durchden Geruch sich verrathend, werde verworfen.
Das gelbe Wachs kann von den fremdartigen Theilen, welche vonden gewürzbast riechenden und färbenden Stoffen der Pflanzen herrühren,dadurch befreit werden, daß man es bei gelinder Wärme schmelzt, in dün-nen Fäden auf eine Walze ausgießt, welche wagerecht unter dem Wasserliegt, und sich beständig um ihre Achse dreht. Auf diese Weise wird dasWachs in Körner oder Streifen zertheilt, und so setzt man es auf einem