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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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geworden, daß man selbst in den berufenen Chinawäldern von Caranu-ma und Uritusinga während einer Tagereise oft nur wenige Stämmedavon sieht. Jetzt ( 18 » 7 ) werden auf Befehl der Regierung nur wenigeBäume dieser Species (vielleicht kaum 900) jährlich gefällt, währendman vor t ??9 oft in einem Jahre 25,000 zerstörte.

s) 6incston-> lonoikolia IVIutir. Lancettblättriger Fieberrindenbanm.

Huin» dtsranjgncls. (tuinguina orsnge.

Abbild. Düsseld. Samml. ofsic. Pflnz. Lief. XVIII. Taf. so.

Havne Arzn. Gew. Bd. VII. Taf. 50 .

Bei keiner Cinchvna weichen die Meinungen der Botaniker, ob sieals Art oder Abart anzusehen sey, so sehr von einander ab, als beidieser. V. Humboldt sagt von derselben, daß sie nächst der 6. 600-6sminea die sieberheilendste aller Chinaarten sei). Sie liebt ein rauhesKlima, und wächst zwischen dem 4. und s. Grade N. B. aufGebirgs-abhängen, die 420» bis sooo Fuß hoch sind, bei einer mittlern Temperaturvon 15 " R. Sie gehört mit der 6 . Lonclamlnes zu den'seltneren China-arten. Der Stamm ist 50 40 Fuß hoch, die Rinde braunröthlich, weistin die Quere rissig, innen gelbröthlich. Die Blätter sind länglich, spitz,nach der Basis verschmälcrt, ganz kahl, glänzend; die Blumenrispe arm-förmiq, her Kelch glockenförmig, die Dlumenkrone weiß oder rosenfarben.

Die Beschreibungen der hier folgenden 6. lanosolala und niu'llasind aus der klar» peruvisna genommen.

-x) tlinobons. lanoeolst» It.uir et?svon. Wächst auf hohen, kaltmund waldbewachsenen Bergen der Andeskette in der Gegend von Mun.i,Panao, Pillao und Cuchero; ist 56 Fuß hoch, glatt, und hat eine weitausgebreitete sehr belaubte Krone. Die Rinde ist auf der Außenseitebraun, etwas gescheckt, kaum scharf, aus der Innenseite gelblich, von Ge-schmack sehr bitter, säuerlich, nicht unangenehm. Die Blätter sind gestielt,gegenüberstehend, länglich-lancettförmig und eirundlänglich, ganzrandig,auf beiden Flächen ganz kahl, unten geädert mit rothen Adern. Die zu-sammengesetzte Blumenrispe ist groß, armförmig; der Kelch ins Purpncro-the, fünfzähnig und bleibend; die Blumenkrone rosenroth insPurpurrothe.

Linclioiis niliila Ibuir et kavon. Wächst auf kalten, hohen undwaldbewachsenen Bergen der Andeskette, in den Gegenden um Pampamar-ra, Chacahuassi, Casape, Casapillo rc. und auf den Bergen der ProvinzenHuamalies, Tarma und Laura. Der Stamm ist 20 8 « Fuß hoch, nurdann und wann einzeln, gewöhnlich z5 Stämme aus einer Wurzel,aufrecht, von einander stehend. Die Rinde glatt, scharf, braun insSchwärzliche, oft braun und aschfarbig gescheckt, innen gelbbraun, vonGeschmack sehr bitter, säuerlich, nicht unangenehm. Die Blätter sindverkehrt-eiförmig, ganzrandig, sehr glänzend, flach, unten geädert; einigesind elliptisch - länglich oder eiförmig - länglich ,12 Handbreit lang.Die Blumenrispe etwas traubenförmig, s 5 Handbreit groß; der Kelchpurpurroth, die Dlumenkrone weiß, nach'Außen schwach purpurroth.