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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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Chinarinden 297

z) Omcliou» coräikoliu IVIutii. Herzblättriger Fieberrindenbaum.

Abbild- Hayne Arzn. Gew. Bd. VII. Taf. 40.

Sehr verwandt mit 6. V-l>l.

Dieser Baum wächst auf den bergigen Waldungen um Lora imKönigreiche Quito, und im Königreiche Neu-Grenada, woMutisihn fand, in der Höhe von 5400 870» Fuß. Die Blätter rundlich-eiförmig, spitz, an der Basis herzförmig oder verfchmälert.

4 ) Linvl>ons rotunäifolis?avon. Rundblättriger Fieberrindenbaum.

Abbild. Düsseld. Samml. offic. Pflnz. Lief. XVIII. Taf. rg.

Hayne Arzn, Gew. Bd. vn. Taf. zg.

In den Waldungen um Lora im Königreiche Quito. Die Blätter rund-lich, auf der Oberfläche nackt und glänzend, auf der Unterfläche behaart.

5) Linclion» ovalilollL Uuinb. ek. Lonpl. Ovalblättriger Fieber-rindenbaum.

Abbild. Hayne Arzn. Gew. Bd. VII. Taf. 42.

Wächst auf den Anden in Pern bei Cuenxa, in der höhe von 42no ssvo Fuß und in bergigen Waldungen um Lora im KönigreicheQuito. Dieser Baum bildet in der Provinz Cuenga ganze Wälder. DerStamm ist igFuß hoch, die Rinde, von Humboldt selbst gesammelt,außen aschgrau, beinahe glatt, innen hellgelb, glänzend, und mit einemgelblichen, fast klebrigen Safte überzogen, 2V" dick, und von Ge-schmack herbe und adstringirend. Sie wird in ihrem Vaterlande nichtsehr geschätzt, man zieht die Rinde der gelben China (6. corflilolia lVlut.),welche in derselben Provinz sehr häufig ist, vor. Die Blätter sind eiför-mig, 3«Zoll lang, auf der Oberfläche nackt und glänzend, auf derUnterfläche geädert und weichhaarig. Die Blumenrispe blendend weiß.

k) LinolillNL pur^urea Uuir et kavon. Purpurfarbiger Fieber-rindenbaum.

Oincbank rcrnbleulats Uuml,. ek Lonpl.

Abbild. Uumb. ei Lonpl. ?I. aeguin. I, Dsb. 47.

Wachst auf den Anden in waldigen Gegenden um Chinchao, Pati,Muna rc. und auf den peruanischen Anden bei der Stadt Jaen de Bra-comoros, in der Hohe von zgon Fuß, wo er nach Humboldt uner-meßliche Wälder bildet. Der Stamm ist 24 Fuß hoch, mit stark belaub-ter Krone. Die Rinde braun, glatt, nach innen schwach, gelbbraun, bitter,säuerlich, nicht widrig. Von allen Chinarinden, die daselbst wachsen, istdies die gemeinste, aber auch zugleich die, welche am meisten geschätzt, undwomit der meiste Handel getrieben wird. Man giebt ihr den NamenOhm» stna, feine China. Die Blätter sind länglichoval oder eiförmig,gauzrandig, meistentheils drei Handbreit groß, auf der Oberfläche glänzend,auf der Unterfläche geädert, purpurfarbig; auch die Blattstiele purpurfarbig.

7) tlincbonu pubszeenz Vastl. Vahl'scher Fieberrindenbaum.

OiucflonL ovsla Uui'^ et

Abbild. Düsseld. Samml. ofsic. Pflnz. Lief. VIII. Taf. is.