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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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317
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Okina

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ili-c»; Lllioäeoton rpiiaersle; Dllslowsins h-chisnu-n ; ?g-renu1s äi-co-lor und leucortoms; korins grsnvlsls; Oecsnors miculsls und puniyez; ?srmel,a melanoleuca und Urnes floriäs ö eincflonas.

2 ) cirins klsv« äurs. Harte gelbe C h i na.

Diese gsinde führt auch den Namen: Carthagenachina, Yuina äs 6->r-tdsgens äue-i, I^uing äs 5sn!s ?s.

Als Mutterpflanze dieser Chinasorte ist von den meisten neuern Schrift-stellern die 6. coräikoll« IVIuUr angenommen, und v. Bergen bat durchVergleich mit der R u i z'schen Sammlung die völlige Ueberzeugung gewon-nen, daß diese Annahme richtig sey.

Diese China bildet Röhren und flache Stücke.

») Feine, mittlere und dicke Röhren von Z8 Linien Durchmesser.Die Dicke der Rinde beträgt z iz Linien, die Länge s 9 Zoll, einzeln,jedoch selten, auch wohl bis 15 Zoll.

i>) Flache Stücke von ^ r Zoll, meistens i - iz Zoll Breite, 2 7Linien Dicke, und 4 8, selten bis 12 Zoll Länge. Diese Stücke sind oftetwas gedreht oder verbogen, oft auch so durch das Trocknen gekrümmt,daß die Oberfläche etwas rinnensörmig, die Unterfläche etwas erhabenererscheint.

Die Schichten: Oberhaut, Rinde, Bast, Splint, finden sich bei man-chen Röhren und auch bet einzelnen flachen Stücken sämmtlich. Sehr oftfehlt aber die Oberhaut und ein Theil der Borke, und noch öfter fehltdiese bis auf kleine Reste ganz. Im Allgemeinen verhält sich die Borke ge-gen die Dicke des Splints nur wie 1 gegen 8 bis 8; bei Röhren nimmtdie Borke hingegen ungefähr z der ganzen Dicke ein. Auf den Röhren,welche seltener als die flachen Stücke vorkommen, zeigt die Oberhaut derBorke, wenn diese noch vorhanden ist, gewöhnlich einige, obgleich nur schwacheLängsfurchen, seltener einige ebenfalls nur schwache Querrisse, und ist imGanzen genommen ziemlich eben. Nur hin und wieder finden sich Stücke,auf welchen einzelne harte Warzen oder Knoten vorkommen. Uebrigensist die Borke ziemlich weich, ohne jedoch merklich korkarlig zu seyn.Flache Stücke mit vollkommner Rinde kommen sehr selten vor. Findensie sich aber, so ist die Borke etwas korkartig, aus mehreren Lagen zu-sammengesetzt, und mit sehr unregelmäßigen schwachen Querrissen undebenfalls nur schwachen Längsfurchen versehen. Den gewöhnlich vorkom-menden flachen Stücken fehlt bis auf einige kleine Reste die Borke ganz,und so erscheint nur der nackte, mit unregelmäßigen, nicht sehr tiefenLängsfurchen versehene Splint.

Die Farbe der Oberfläche fällt am meisten zwischen Gelblichweiß undAschgrau, und wird theils durch die Oberhaut, theils durch die hin undwieder vorkommenden Flechten bestimmt, welche beide bald die eine, balddie andere Farbe zeigen. Wenn die Oberhaut fehlt, so wechselt die Farbeder Borke gewöhnlich zwischen dem dunkel Aimmtbraunenund Braungelbenab. Eben so erscheint sehr oft die Oberfläche des Splintes, doch findet sich