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Mitte als an den Enden Spalte und Misse haben. Die innere Furieder Borke ist fast durchgängig ein mehr oder weniger dunkles Kastanien-braun. Der Querbruch ist bei der Borke ziemlich eben, bei dem Splintehingegen theils faserig, theils splittrig. Bei feinen und Mittelröhrenerscheint der Bruch oft ziemlich fein und langfaserig, bei dicken Röhrengeht das Faserige schon mehr ins Splittrige über und wird kürzer; beiflachen Stücken ist gewöhnlich der ganze Bruch ziemlich kurzsplittrig.Der Querbruch, noch deutlicher aber ein schräger Querschnitt, zeigt, daßder ü-egi'L das Harz (der sogenannte Ertractring) nicht fehle, obwohl esnicht überall in gleicher Menge vorhanden scheint. Es ist vorzüglich indem unteren Theile der Borke und dem obern Theile des Splintes ver-breitet, und veranlaßt, vorzüglich bei einigen feinen Sorten, den fastganz ebenen Bruch derselben. Bei flachen unbedeckten Stücken ist esgewöhnlich dieses Harz, was die Oberfläche derselben so dunkel färbt.
Schon bei dem Anfassen der käeßi«, noch mehr aber bei dem Zerbre-chen derselben, bleiben in der Haut sehr oft ganz kleine scharfe Splitter-chen zurück, welche auf dem Längenbruche gewöhnlich als längliche glän-zende Theilchen erscheinen. Ueberhaupt hat der Splint etwas Sprödes undfast Glasartiges, was sich bei keiner andern Sorte so auffallend findet.
Der Geruch der ktegi-, ist sehr schwach lohartig; der Geschmack schwachsäuerlich, stark aber nicht unangenehm bitter, etwas gewürzhaft und rei-zend, zugleich etwas zusammenziehend, ziemlich lange anhaltend.
Das Pulver hat eine gesättigte Aimmtfarhe.
Die KönigSchinarinde kommt in ganzen und sogenannten Drittel-Se-ronen, in Koffern und Kisten vor. Ganze Seronen von circa iss bis155 Pfund, Drittel-Seronen von 45 bis 50 Pfund, mit Koffer und Kistenvon circa 150 Pfund netto. Am gewöhnlichsten enthalten diese PackmMdie Rinden in dem naturellen Zustande oder in Sorten. Es finden sichdarunter wenig feine und Mittelröhren, mehr dicke bedeckte und unbe-deckte, am n isten aber flache Stücke von mittlerer Größe, Fragmente,Grus und Staub. Andere Packungen enthalten größtentheils unbedeckteflache Stücke und dicke Röhren. Diese Waare ist, seitdem das ChinasÄHandelsartikel geworden ist, die theuerste, und unter den unbedeckten Sortensind im Allgemeinen die dicken, fast knüppelartigen Röhren die geschätztesten.Endlich kommen noch Seronen vor, welche lauter ausgesuchte feine mdfein miitel, meistentheils ganz bedeckte -Röhren enthalten; diese Waare istaber, nicht zu ihrem Vortheil, leichter als die sonstige gefunden worden.
Außer der hier beschriebenen LKina reZia kommt im Handel nocheine andere Sorte unter dem Namen der leichten, braunen oder huama-liesartigen käegl-r vor, die sich durch ihre sehr geringe Schwere unddurch ihren geringeren Gehalt auszeichnet; auch ist d.r Werth gewöhnlichum 25 Procent geringer.
Die auf der ttogi» häufig vorkommenden Flechten sind folgende: Oge-ßi-spIiL rtriakuls; ürsi-lris ckujilicLtL und rcuIpturLM z Ol^-plii» Irb/ri»-