Zig
diese Rinde zwar auch, aber nicht den Baum bezeichnet; er glaubt daherannehmen zu müssen, daß die Species, welcher diese Rinde angehört,bis jetzt noch unbekannt sey.
Diese China kommt in Röhren und flachen Stücken.
->) Feine, mittlere und dicke Röhren von z - 7 Linien Durchmesser.Die Dicke der Rinde beträgt j — Q Linie, die Lange 6 - ts Zoll.
l>) Flache Stücke, welche aber immer noch etwas rinnenförmig oderschwach gebogen sind. Ihre Breite fällt gewöhnlich zwischen Z und iz Zoll,die Dicke zwischen 2 und 6 Linien, die Länge s und 12 Zoll.
Von den Schichten ist die Oberhaut und Borke selten ganz vorhanden.Bei Röhren beträgt die Borke, wenn sie noch daist, s oder ^ der Splint-dicke; bei flachen Stücken ist gewöhnlich das Verhältniß des noch übrigenTheiles der Rinde zum Splinte wie 1 zu 4 oder 5.
Die Oberfläche der Röhren ist, wo die Rinde noch vorhanden ist, hinund wieder mit schwachen sehr unregelmäßigen Querrissen und Längsfurchenversehen; man trifft indessen auch Röhren, die beinahe glatt sind. FlacheStücke mit vollkommener Rinde finden sich nur sehr einzeln. Die Borke istalsdann von ziemlich weicher, etwas korkartiger, aus mehreren Lagen zu-sammengesetzter Substanz, und mit schwachen, sehr unregelmäßigen Quer-rissen und Längsfurchen versehen. Die Farbe wechselt, wo die Oberhautoder Reste derselben noch vorhanden sind, zwischen Gelblicbweiß und Asch-grau, neigt sich aber hin und wieder auch wohl zum Schiefergrauen. Ein-zelne Farbenänderungen werden durch die auf der Oberhaut befindlichen Flech-ten bestimmt. Wenn die Oberhaut fehlt, oder absichtlich abgeschabt ist, und.also die Farbe der eigentlichen Rinde hervortritt, dann herrscht überall einefast rein ochergelbe Farbe vor. Die Oberfläche des Splintes kommt beidieser Art nur hin und wieder bei den Röhren zum Vorschein, wo stellen-weise die Borke fehlt. Sie ist entweder sehr dunkel zimmtbraun oder dun-kel ochergelb, und gewöhnlich schmutzig oder bestäubt.
Die Unterfläche besteht aus ziemlich feinen Längsfasern und ist eben;bisweilen geht jedoch daS Ebene in das Unebene und Splittrige über. DieUnterfläche fühlt sich immer etwas scharf an, und läßt dann sehr leicht ei-nige kleine stechevde Splitterchen in der Haut zurück, Die Farbe der Un-terfläche kömmt ziemlich mit der überein, welche die Borke im Innern zeigt,
, sie ist nämlich ein beinahe reines Ochergelb, aber gewöhnlich etwas matter,auch wohl bestäubt, hin und wieder etwas verblichen.
Der Längenbruch ist, wodurch sich diese Rinde von der vorigen undvon allen andern überhaupt unterscheidet, ganz auffallend faserig und einin dieser Richtung durchbrochenes flaches Stück hängt fast immer nochdurch einige oft ziemlich dicke Fasern zusammen. Diese Sorte bricht auchbeinahe niemals in gerader, sondern fast immer in schiefer Richtung.Der Querbruch ist sehr lang - und dünnsplittrig oder faserig. Die Split-tern und Fasern sind sehr biegsam, fast weich zu nennen, jedoch keines-wegcs glasig. Von Harz kommen keine merkliche Spuren vor.