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Oonoliso. Austerschalen.
Ostrss öäulis k,inn. Ein Weichthier des deutschen Meeres.
Die größtentheils kohlensauren Kalk enthaltenden Schalen. Sie
müssen von jedem Schmutze gereinigt seyn.
OttrüL eäul >5 1 . 1111 ,. Die gemeine Auster. Austermuschel.
Gehört zur Classe der Weichthiere, zur Ordnung der Muscheln undzur Familie der Austern; bewohnt das deutsche Meer, auch an den Küstendes nordwestlichen Europa, im mittelländischen und adriatischen Meere, sowie in den indischen Meeren zu finden. Sie liegen in den Austerbänken zuganzen Bergen auf einander, vermehren sich stark, sind sehr schmackhaftund werden deshalb gehegt.
Die Schale der Austern besteht aus zwei unregelmäßigen, ungleichen,blättrigen, auswendig höckerigen, inwendig glatten und perlmntterglänzen-den Klappen. Sie setzt sich mit der converen Klappe an den Felsen undandern Meerkörpern fest, und bleibt, so lange sie lebt, daran hangen. DieSchalen werden in der Medicin gebraucht, und bestehen, wie die Krebs-steine, die weißen und rothen Korallen, hauptsächlich aus kohlensaurer Kalk-erde, enthalten aber auch, nach V auquelin's Analyse, etwas Phosphor-saure Kalkerde, Eisen und Talkerde, und Gallerte. Werden sie, so iviedie Krebssteine, mit verdünnter Salpetersäure übergössen, so hinterlassensie eine gallertartige Haut, welche die Figur der aufgelösten Schalen hat.
JnFroriep's Notizen XVII. 7. 1827. April. S. 106. geschieht ei-ner Partie Austern Erwähnung, welche so grün waren, wie Elfenbein mitGrünspan gefärbt. Ais verdünnte Salpetersäure darauf gebracht wurde,so erhielt das in die Auflösung gebrachte Messer einen starken Kupferstrei-fen. Auch aus der Asche wurde eine kleine Portion metallisches Kupfer ge-wonnen. Die grüne Farbe, welche an manchen Austern bemerkt wird, rührtdaher nicht immer, wie man behauptet hat, von dem Bodensätze her, wel-chen an manchen Lagen die See hervorbringt, und der aus vegetirendenKeimen von Confervcn und Tangen besteht, sondern kann auch für mancheAustern dadurch erklärt werden, daß sie auf kupferhaltigem Boden gesessenhaben, und daß damit die nachtheiligen Wirkungen zusammenhangen, welchebisweilen von Austern hervorgebracht sind.
Vor dem Gebrauche mnffen.sie gereinigt werden, damit sie als 6 on<Kaepraepai-stse (siehe den stell Theil) in den Arzneischatz kommen können.
601!ium insloulstuin. Das Kraut. Ilei'lou Oieutss.Erdschierlingskraut.
Eonilim inaoulsturn lunn. Eine doldentragende zweijährige
in Deutschland häufige Pflanze.