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längerem Aussetzen an der Lust fest wird. Nach Saussure besteht esaus: Kohlenstoff 77,40r; Wasserstoff g,szi; Sauerstoff 4 5 ,04 7. Baupfand indem französischen Colophonium, wahrscheinlich von ?mur maritim-,,eine krpstallisirbare, in fast 4 Theilen AlkoholÄuflösliche und im Wasserunauflösliche Substanz; eine ähnliche in dem Harze von ?inu; -lbier, gleich-falls krpstallisirbar, in Wasser unauflöslich, aber in Th. Alkohol von88 Proeent auflöslich. Beide reagirten sauer, und bildeten mit Alkalienwahre Salze, von denen einige in Wasser, Alkohol, andere hingegen nurin Aether auflöslich ivaren. Die ersteren nennt er -bolä« pinigue, die letz-teren ^ciä« aliiüti^u«.
Eine Verunreinigung des Geigenharzes mit Sand oder gar mit Pechläßt der Augenschein und der Geruch erkennen.
Das Geigenharz macht häufig einen Bestandtheil der gebräuchlichstenPflaster und Salben aus.
Aus der Fichte und andern Nadelbäumen wird auch durch eine abstei-gende Destillation der Theer (?lx liquid) gewonnen. Trocknes Kienholz,die Strohfilter von Terpenthin, vom gemeinen Harze, nebst den Holzbah-nen, werden nämlich in große Haufen aufgethürmt, mit Moos und Erdebeworfen, und rund herum Feuer gemacht, wo dann das dicke brenzliche Oeloder der Theer in das darunter in die Erde eingegrabene Faß abfließt. Aneinigen Orten geschieht dies in besondern Oefen. Er besteht aus brenzlichemOel, Harz und Terpenthinöl. Das anfangs nebst einer gelben säuerlichenwäßrigen Flüssigkeit — Schweiß, Theergalle, Sauerwasser — übergehende,flüssige, gelbe, auf dem später übergehenden dicken und schwarzen Theerschwimmende Oel wird gelber Theer genannt. Wird der Theer über offnemFeuer so lange unter beständigem Umrühren gehalten, bis er hart wird, sogiebt er das schwarze oder braune Pech, Schiffspech (?lx 5->Iiäa, »avsiis,»ti-H. Bisweilen wird das Pech auch sogleich als solches aus sehr harzigemHolze erhalten.
Durch eine ähnliche absteigende Destillation verfertigt man aus derBirkenrinde (Letula, »Um Tinn.) in Polen und Rußland das Birkcnöl,Dagget (Oleum klurei, l-etulinum). Es ist ein in Rußland seit langenZeiten sehr gebräuchliches Volksmittel, und wird sowohl innerlich als äu-ßerlich angewandt. Von diesem empyreumatischen Oele rührt der eigen-thümliche Geruch des russischen Juchtenleders her.
Das burgundische Pech (pix tzurgunsica) wird dadurch bereitet, daßman Harz mit etwas Wasser im Kessel zergehen läßt, es in einen Fil-trirsack gießt und auspreßt. Es kaun durch ein reines Geigenharz sehrgut ersetzt werden.
Auch der Kienruß (?uligo) wird durch Verbrennung des von derReinigung rückständigen- Terpenthins, Harzes und der übrigen harzigenProducte der Kiefern in einem Ofen gewonnen, dessen Rauchsang ineine Kammer ausgeht, welche nur eine einzige mit einest kegelförmigenHute von Leinwand bedeckte Oeffnung hat.