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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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387
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dem wohlriechenden Äörbel (Scsnäix oäorLla Qinn.), dem Wafferfenchel(?K--IIsncIriuin Skjusticum), mit dem berauschenden und rauhen ÄörbelsLK-iero^b vllum temulentum et Uirsulum), mit dem peloponneslschenLieb-stöckel tb.ißU!ticum peloponnenre), mit der röhrigen und safrangelben Re-bendolde (Osnsntke k!tulosu et erocLts) und mit dem Wasserschierling(LiculÄ virv5L), welche Pflanzen aber sämmtlich durch Vergleichung vondem wahren Erdschierling leicht unterschieden werden können.

Der ausgepreßte Saft des frischen Schierlings ist grün; von dem darinzertheilten Satzmehl durch ein wollenes Tuch und durch graues Löschpapierabfiltrirt, behält er seine grüne Farbe, bei, seiht man ihn aber durch seinesFiltrirpapier (Josephspapier) durch, so bleibt das grüne Satzmehl gänzlichauf dem Filter zurück. Aus dem nun beinahe wasserhell, nur wenig bräun-lich gefärbt durchgelaufenen Safte scheidet sich beim Erhitzen der Eiweißstoffim geronnenen Zustande ab. Dieser dann von Satzmehl und Eiweißstoff be-freite Saft giebt mit dem orpdirlen salpetersanren Quecksilber einen Nieder-schlag, der sich später schön rosenroth färbt. Orydirte Eisenauflösung zeigtkeine Spur von Gerbestoff oder Gallussäure darin an; die gelbgrünlicheFarbe, welche die beinahe bis zur Wafferhelle verdünnten Auflösungen er-halten, rührt von Weinstein- oder Aepfelsäure her, welche der Saft theilsfrei, theils mit Kalkerde verbunden enthält. Andere Reagentien deuteten inPfaff's Versuchen auf die Gegenwart von äpfelsauren und PhosphorsaurenKalksalzen, so wie von salzsauren Salzen. Barptwaffer und Äalkwassermachen einen reichlichen, flockigen, gelbbräunlich gefärbten Niederschlag, dersich sehr leicht in Salzsäure wieder auflöst. Ammoniak schlägt nach Dv-bereiner phosphorsaures Talkerdeammoniak nieder, wenn die Auflösungnicht mit zu vielem Wasser verdünnt ist.

Sechs Pfund Saft geben ein Pfund Ertract.

NachSchrader's Analyse(Berl. Jahrb. i8os. S. i5L.)geben zweiPfund Schierling: schleimig-grimmiges Ertract 6 Qt. 50 Gr.; Seifenstvffs Qt. 10 Gr.; Harz 30 Gr.; grüne Substanz 56 Gr.; Eiweißstoff 50Gr. iß Unzen frisches Kraut hinterließen nach dem Trocknen 2 Unzen 5Quentchen und 40 Gran.

Der Schierling enthalt außerdem noch Essigsäure, schwefelst, salzs. undMeters. Kali (Tömlich in Brandes's Archiv II. S. 9l.),äpfels. undPhosphors. Kalk, Phosphors. Bittererde, Eisen und Mangan.

B ertran d (Froriep's Notizen II. 22 . S. 343.) giebt als Bestand-theile des ausgezogenen Saftes folgende an: 1 ) einen braunen Ertractivstoff;2 ) ein nicht giftiges Harz; z) Schleim; 4 ) Eiweißstoff; s) ein flüchtigesdurch Destillation erhaltenesQel von beträchtlicher Schärfe und dem starkenGerüche der Pflanze. Außerdem wird noch das von Brandes entdeckteConicin, hier Cicutin genannt, aufgeführt. Bertrand fand auch nochsalzsauresKali. Brandes hat den eigenthümlichen wirksamen Bestand-theil des Schierlings dargestellt, und ihn C 0 nicin genannt. Dieses besitztnach ihm (Kastn. Archiv IV. 2 . S. 248.) den widerlichen Geruch desSchier-

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