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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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von schöner grüner Farbe zurück, die auch stärker ausgetrocknet weich blieb,in der Wärme leicht flüssig wurde, und einen sedr beißenden gewürzhafnnGeschmack hatte. In der Asche des Rückstandes werden kohlensaurer undschwefelsaurer Kalk als mit einander bestehend aufgeführt.

Nach dieser Zerlegung bestehen 16 Unzen Kubeben aus: eigenthümli-chem Ertractivstoffe von bitterm aromatischen Geschmacke, vermischt mit ei-ner besonderen thierischen Materie (?) und etwas essigsaurem Kali, 4 llnzm4 Drachmen; gummigem Ertractivstoffe i U. 4 Dr.; schmierigem bramigrü-nem Harzer U. 4 Dr.; wafferhellem ätherischem Oele 2^ Dr.; holzigemRückstände 8 Unzen. 8 . ^ is Unzen sz Drachmen. Der Ueberschuß ist aufRechnung von anhangender Feuchtigkeit zu schreiben.

Vauquelin (Berl. Iahrb. XXIV. i. 1822. S. 1S2. und Taschenb.1822. S. 195 .) hat gleichfalls die Kubeben analpsirt, und in denselben ge-funden : ein flüchtiges dickliches Oel; ein dem Copaivabalsam sehr ähnlichesHarz; eine geringe Menge eines andern gefärbten Harzes; eine gumnü-artige gefärbte Materie; ein dem Ertractivstoffe der Hülsenfrüchte ähnlichesPrincip und einige Salze.

Das flüchtige Oel wurde durch Destillation der Kubeben mit Wassererhalten. Es war von stärkerer Consistenz als die gewöhnlichen Oele, undvon einem beißenden Geschmacke, wie Pfeffermünzöl. Von 12L PfundenKubeben wurden > Unze und i Drachme erhalten; (wogegen Baume aus2; Pfund 2 Unzen 1 Drachme, und Schönwald aus in Pfunden Kube-ben 22z Loth Oel, also aus jedem Pfunde 9Drachmen erhalten haben will.Schönwald hatte die Kubeben dreimal nacheinander, jedesmal mit 10Pfunden Wasser destillirt. Das Oel war von der Consistenz des Mandel-öls, von dunkelgelber Farbe und mildem Geschmacke). Das destillirte Wasserhatte alkalische Eigenschaften, die bei näherer Untersuchung von Ammoniakherrührten. (Das von T r 0 m m s d 0 r ff erhaltene Destillat verhielt sichwie reines Wasser, woraus nebst der Verschiedenheit des Leles, welches beiLrommsdorff erst dicklich wurde, als dasselbe in einem uuverstopstenGlase in der Nähe des Stubenofens der Lust ausgesetzt wurde.. Stvltzeschließt, daßTr 0 mmsd 0 r ff frischere, undVauquelin ältere Kubebenuntersucht habe).

DaS dem Copaivabalsam ähnliche Harz wurde aus den mit Wasserausgekochten Kubeben durch Ausziehung mir starkem Weingeiste inderSie-dehitze erhalten. Beim Verdunsten blieb eine grüne flüssige Materie vonunangenehmem Gerüche, und bitterm, dem des Copaivabalsams ähnlichemGeschmacke zurück, die auf Papier einen Fleck gleich den fetten Oelen machte-Erwärmt man dasselbe, so entweicht etwas flüchtiges Oel, aber das Papierbehält den Flecken. Wasser zieht aus derselben etwas ertractive Materieaus, die der Weingeist mit aufgelöst hatte.

Aus den von der äußern Schale befreiten Kubeben erhält man durchAusziehung mit Aether die balsamische Materie von viel weißerer Farbe.(Die Färbung rührt demnach, wie StvItze vermuthet., von Chlorophyll