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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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423
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Ouprum svet. 6uxrum sulpkiui'. 42 Ä

schmutzig grünliche Färbung durch CyaneiseiUalium konnte vielleicht voneinem zu starken Ausätze des Prüfungsmittels entstanden seyn. Es wurdedaber in die übrige, deutlich sauer reagirende Flüssigkeit eine blankeMesserklinge gestellt, und das Ganze einige Zeit in der Wärme der Ruheüberlassen; hier aber zeigte die Messerklinge einen unverkennbaren Kupfer-überzug, so daß der Essig beide Metalle, Ainn und Kupfer, letzteres jedochin geringerem Grade als in der gar nicht verzinnten Kupferpfanne, aufge-löst hatte. Es geht demnach hieraus hervor, daß niemals schlecht verzinntekupferne G schirre in Gebrauch gezogen werden" dürfen, wenn gleich dasZinn in e> em auflöslicheren Zustande sich befindet, als das Kupfer.

*6uprrlm «oelieuni. Viittäo 6r^8tÄl1i8Äiiim»

6UPI-16U3 eum Essigsaures Kupfer.

Krystallisirter Grünspan.

Wird in chemischen Fabriken aus Grünspan und Essig durchKochen bereitet,

Ein krystallisirtes, zerreibliches, dunkelgrünes Salz, in fünfTheilen heißen Wassers auflöslich, aus Kupferoryd, Essigsäurepnd Wasser bestehend. (Siehe tierugo S. 32.)

l-upuum sulpliui'icum venale. Vitliolum 6 6^prosku äs 86u oosruleum. 8u1p!ra8 eupi-i6U8

Kupfervitriol- Cyprischer oderblauerVitriol.Wird in Bergwerkshütten mehrentheils aus dem Schwesel-kupftp bereitet.

Ein Salz in himmelblauen, durchscheinenden, mit der Zeitunscheinbar werdenden Krystallen oder krystallinischen Stücken,zerrieben weißlich, von herbem Geschmacke, in zwei TheilenWasser auflöslich, in Alkohol unlöslich, aus Kupferoryd, Schwe-felsäure und Wasser bestehend. Es sey mit schwefelsaurem Zinkund vorzüglich schwefelsaurem Eisen nicht zu sehr verunreinigt;letzteres wird durch Auflösung in Aetzammvniakflüssigkeit er-kannt.

Der Kupfervitriol, auch blauer Galizenstein genannt, scheint schon denGriechen und Römern bekannt gewesen zu seyn. Galen» s, der in derletzten Hälfte des zweiten Jahrhunderts nach Christi Geburt lebte, kanntedie Hauptbestandtheile desselben. Den Namen Cyprischer Vitriol hater von der Insel Cypern, auf welcher er zuerst bereitet worden ist.

Man findet dieses Salz in Höhlungen von Kupferbergwerken aus Ku-