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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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485
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Oülbanurn ^85

stoff 97 ; Gummi 82j ; Traganthstoff 414 z; Feuchtigkeit 122z; Wur-zelfaser 2 isz; Verlust izz. 8.^-i»g».

Die Asche der Wurzelfaser enthielt größtentheils kohlensauren Kalk,etwas Alauuerde und eine Spur Bittcrerde, auch Kupfer. (Berl. Jahr-dach 1819. S. ION.)

Marin (Berl. Jahrh. XXV. 2 . 1824 . S. 66.) zerlegte die Gal-gantwurzel nach der bei Leclosri« anzugebenden Methode, und fand:harzige Materie; Halbharz; weißliches, sehr balsamisches flüchtiges Oel;essigsaures Kali; Osmazom; Stärkemehl; Schwefel; sauerkleesaurenKalk; braune färbende Materie und Holzfaser.

Als die vorzüglich wirksamen Bestandtheile der Galgantwurzel sindnach der B ucholz'schen Analyse der balsamische Stoff und nächstdemdas ätherische Oel anzusehen, daher denn die Tinetur oder das Pulversich am besten zur Anwendung eignen, als aromatische Reizmittel. InOstindien ist die Wurzel ein sehr beliebtes Gewürz, und als solcheswird sie auch bei uns häufig benutzt.

6alkannm seu 6umnii Oslbsnum. MutterhstkZ.

Ein an der Luft verhärteter Saft einer unbekannten orienta-lischen Pflanze.

Ein Gummiharz in Kuchen aus gemeiniglich zusammengekleb-ten Körnern, seltener in abgesonderten Körnern, weißgelblich, mitweißen Flecken, in kleineren Stücken fast durchscheinend, wenigglänzend, in der Kälte zerbrechlich, durch die Warme der Handerweichbar, von bitterscharfem Geschmacke, und starkem etwaswidrigem Gerüche. Wasser löst ungefähr den dritten Theil aufmit milchiger Auflösung, Weingeist löst eine größere Menge auf,mit gesättigt gelber Auflösung.

Linns bezeichnete als die Mutterpflanze des Galbanum Lu'bonkalbsnum, weil Herrmann aus dieser Pflanze einen Saft erhaltenhatte, welcher dem Galbanum an Gerüche ähnlich war, was jedoch Tre-viranus nicht bestätigt gesunde» hat; auch geben die Blatter keinendemselben ähnlichen Geruch. LuKon Oalbnnum soll ferner nur am Capwachsen, und in diesem Falle konnte es weder den Griechen und Rö-mern , was nicht bezweifelt werden kann, noch zu Moses Zeiten be-kannt gewesen seyn. Nach Richard's Bemerkung kommt diese Pflanzejedoch auch in Aethiopien vor, wodurch dann die historischen Zweifelentfernt würden. Sprengel sagt jedoch, daß die Pflanze, die nachDioskorides eine Lerüch ist, uns noch gar nicht bekannt sey.

8klinum Onlchanuin 8pr. Galban - Siga.

Synon. Luchsn Osllrsnnm lchnn. Galban - Bubvn. Galbankraut.