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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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514
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dern fremdartigen Stoffen vermischt vor. Vorzuziehen ist derEnglische. Verworfen werde der künstliche, Spießglanz und Schwe-fel enthaltend.

Der Graphit kommt als Mineral in den Gebirgen der Urformation,und zwar vorzüglich im Granit, Glimmer - und Thonschiefer in einzelnenLagern vor, er wird aber auch künstlich gebildet, wenn Roheisen in einerhöheren Temperatur mit einem Ueberschuffe von Kohlenpulver lange cämen-tirt wird. Das natürliche Reißblei ist stahlgrau, mehr oder weniger insSchwarze sich ziehend, schwach metallglänzend, von blättrig-schnppiger Tel-lur , weich, fühlt sich fettig an, färbt stark ab, ist geschmacklos und un-schmelzbar. Sxec. Gew. s,4. Der Graphit ist eine Verbindung von Koh-lenstoff mit Eisen, und der reinste aus Cumberland in England besteht ausss Kohlenstoff und 4 Th. Eisen. Der Graphit findet in der Medicin An-wendung (siehe Orapliiter äspuraiuz) ; er dient ferner zur Verfertigung derBleifedern, zum Einreihen der Zapfen rc., um die Reibung zu vermindern.Die Upser und Paffauer Tiegel wurden aus einem Gemenge von Graphitund Thon verfertigt. Wasserblei ist unreiner Graphit.

6rat!ols. Das Kraut. Goltesgnadenkraut.

Oratiols okkicrnslis K>rnn. Eine ausdauernde auf Wiesen undan Ufern vorkommende Pflanze.

Das blühende bittere, scharfe Kraut, mit vierseitigem Stengel,entgegengesetzten, sitzenden, lancettförmigen, sägeförmigen, unbe-haarten Blättern, und rachenförmigen, weißlichen Blumenkronen.Im Monat Juni und Juli einzusammeln. Bewahre es mit Vor-sicht auf.

Oraiiola os/icin-ilir k.inn. AechtesGnadenkraut. Rechtes Purgirkrant.

Abbild. Düsscld. Sammt, offic. Pflnz. Lief. l. Taf. is.

Hayne Arzn. Gew. Bd. IIl. Taf. is.

8>'5i. rexual. LI. ll. Orä. 1. Oianäris klonogz-nia.

Orü. nxiursl. Lcropkulariae kt, ör.

Diese Pflanze wächst in mehreren Gegenden Europas, in Deutschland,Spanien, Frankreich rc. auf sumpfigen und feuchten Wiesen, an den Ufernder Flüsse und Teiche, läßt sich auch in feuchten Gärcen ziehen.

Die Wurzel ist weiß, kriechend, gegliedert, und mit vielen Jasern ver-sehen, welche senkrecht in den Boden eindringen. Der Stengel ist aufreckt,viereckig, gegliedert, gewöhnlich wenig ästig, ungefähr einen Fuß und drü-ber hoch, mit kreuzförmig gegenüberstehenden stiellosen, den Stengel halbumfassenden, oval -lancettförmigen, glatten, hellgrünen, auf der Unierflackemit drei länglichen, merklich erhabenen Rippen durchzogenen Blättern be-