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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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Hklsninlri

Oleokoms. keäersces Oinn. Gemeiner Gundermann.

Abbild. Düffeld. Samml. vfsic. Pflnz. Lief. II. Taf. zz.

Hayne Arzn. Gew. Bd. II. Taf. 8.

8^rt. rexvLl. 61. XIV. Orä. 1. Li-i^nsmis O^mnoipormis.

Orä. NLiurLl. OsstiLtse.

Diefe in Deutschland und in den übrigen Ländern Europas sehr häufigePflanze wächst gewöhnlich in schattigen, feuchten Gebüschen und Wälder»,an Zäunen, alten Mauern, Dämmen und Wiefenrandern.

Die Wurzeln sind dünn und faserig. Die langen, ästigen, viereckige»,saftigen, feinhaarigen Stengel liegen meistens auf der Erde, treiben an de»Knoten Wurzeln; die blüthentragend'en stehen aufrecht. Die Blätter sindgegenüberstehend, langgestielt, nieren- oder herzförmig, stumpf, gekerbt,dunkelgrün, mit kurzen Haaren besetzt. Die Blumen stehen gewöhnlich zudreien von beiden Seiten quirlförmig, und sind blau. Der Kelch ist ei»,Llättrig, fünffpaltig; die Blumenkrone gleichfalls einblättrig und rachenför-mig; die Oberlippe zweitheilig, die Unterlippe dreitheilig; 4 Staubfäden,2 längere und 2 kürzere, liegen unter der Oberlippe, 2 und 2 mit den zwei-lappigen Staubbeuteln so einander genähert, daß diese ein Kreuz bilden.

Diese sehr bekannte Pflanze, von der es Abarten mit großen Blumen,Stengeln und Blättern, mit purpurfarbigen oder weißen Blumen giebt,blüht im April bis Juni, und bisweilen im Herbste noch einmal.

Das Kraut besitzt einen angenehm bitterlichen etwas scharfen Geschmack,und schwach gewürzhaften Geruch, welcher letztere beim Zerreiben stärkerwird. Es wird als Thee oder im Aufgusse als Brustmittel verordnet; auchder ausgepreßte Saft des frischen Krautes zu Kräutercuren.

Hklsmuin 86U, Lmila. Die Wurzel. AltUttwurzel.lnula ^lelsnium IHnn. Eine peremiirende Pflanze Deutsch-lands und der Schweiz.

Die außen gelblichgraue, innen weiße Wurzel, mit Bläschen,die mit einem wie es scheint braunen glänzenden Harze angefülltsind, mit dünner Rinde, schwammigem hartem Holze, von scharfbitterlichem Geschmacke und gewürzhaftem Gerüche. Sehr häufigwird sie gereinigt und der Länge nach zerschnitten feil geboten. 3>»Herbste oder Frühling einzusammeln.

Inula Helenium Oinn. Wahrer oder gewöhnlicher Alant.

Abbild. Düffeld. Samml. vfsic. Pflnz. Lief. IV. Taf. s.

Hapne Arzn. Gew. Bd. VI. Taf. 45.

8z-rt. rexusl. 61. XIX. Orä. 2. L^ngenezia zupertlua.

Orä. natursl. 8^nsnllrereae kticli. Drib. Oor^mbikerso äubr.Der Alant wächst in Italien, Frankreich, England, Holland, in derSchweiz und in Deutschland auf schattigen fetten Wiesen, an Zäunen, Abkerräsidern und Dörfern.