Ilellekorus glkus
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Funke (Trommsd. I. xvm. i. S. 74.) erhielt aus 25 Th. wohl-getrockneterWantwurzel: krystallinisches Harz und ätherisches Ocl 2; Sei-fenstvff o,7; gummigeu Ertractivstoff 1,5; Jnuliu 10,8; Pflanzenfaser 10;etwas weniges freie Essigsaure und Eiweißstoff.
Jo hu (Chem. Schriften. IV. S. 61.) fand: ätherisches Oel eine Spur;Alantcampher o,3 bis 0,4; Wachs o,s; scharfes Weichharz s,7; bitterlichenErtractivstoff 36,7; Holzfaser 5,5; orydirten Ertractivstoff mit geronnenemEiweißstoffe 13,9; überdies Kali-, Kalk-und Bittererdesalze.
Schultz (Gerl. Jahrb. 1818. S. 2;>.) giebt folgendes Verhältnißder Bestandtheile in Zoo TH. an; Jnulinss; Seifenstoff (bittern Ertrac-rivstoff) 5s; Gummi 1S4; Harz 11; Alantcampher is; durch Kali aus-gezogenen Ertractivstoff 52; Faserstoff 125; flüchtige Theile 24Z.
Die Alantwurzel wird, als ein auf die Organe der Brust und auf dieHaut specifisch wirkendes Mittel, in Pulverform, in der Abkochung, nichtim Aufgusse, am häufigsten aber im Ertracte verordnet; auch wird mitSchweineschmalz eine Salbe daraus bereitet.
Ilelledorus slbus. Die Wurzel. Weiße Nießwurzel.
Verstrum album IJirn. Eine ausdauernde Alpenpflanze der
Schweiz und des südlichen Deutschlands.
Eine walzenförmige, außen schwärzliche, von den abgeschnit-tenen Wurzelzaseru genarbte, innen weiße Wurzel (Wurzelstock),von sehr scharfem brennendem Geschmacke, gerieben heftiges Nie-sen erregend, giftig. Bewahre sie vorsichtig den Verordnungengemäß auf.
Verstimm slbum lffnn. Weißer Germer. Weiße Nieswurzel.
Abbild. Düsseld. Samml. offi'c. Pffnz. Lief. XV. Taf. 23. 24.
Brandt u. Ratzeburg Deutsche Giftgew. Hft. I. Taf. 5.
8^-rt. rexual, 61. XXIII. L>rü, 1 . ?oI)-Asmis lAonoeci's.
61. VI. Orck. 3. Usxsnilri's Vriß^nis.
Orü. nsiursl. 6o!et>iace->e l>6. lVIelantiiacess st, Lr.
Der weiße Germer wächst auf Wiesen in den Ebenem und auf den Al-pen in Oestreich und Ungarn.
Die Wurzel besteht aus einem einfachen, runzligen, außen schwärz-lichen, innen weißen, ziemlich großen Wurzelstocke, der mit vielen weißenWurzelzasern besetzt ist. Aus diesem erhebt sich ein 2, 3 biS 4 Fuß hoherStengel, welcher nach unten mit vielen ovalen, ungefähr 6 Zoll langenund halb so breiten, weichen, der Länge nach gefalteten, auf der unternSeite schwach behaarten, auf scheibenförmigen, den Stengel eng umfassen-den Blattstielen sitzenden Blättern besetzt ist. Die obern Blatter werdenallmälig schmäler, länglich-lancettförmig, sehr kurzscheidig ungefaltet, bisDulk' s preuß. Pharmak. I. 34