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mige, zugespitzte, lederartige, dunkelgrün glänzende Blättchen getheilt.
Die Blüthen sind wohlriechend, groß, röthlich oder weiß, offenstehendund halten bis 2 Zoll im Durchmesser. Der gleichsam glockenförmigeKelch besteht aus s —6 ungleichen Blättchen, die Krone aus in —szovalen stumpfen Blumenblättern. Die sehr zahlreichen Staubfäden sindpftiemenförmig, stehen auf dem Frnchtboden und tragen gelbe Staub-beutel. Frucht: 5 —9 längliche, zusammengedrückte, am Grunde ver-wachsene, an der innern Naht aufspringende Kapseln.
Die schwarze Nieswurz blüht vom December bis März, überhauptin den Wintermonaten, selbst unter dem Schnee, die Gärtner nennensie daher auch Weihnachtsrose.
Die officinelle schwarze Nieswurzel ist ein horizontaler, etwa z Zolldicker, einen bis mehrere Zoll langer, zum Theil verschiedentlich gewundenerWurzelstock, der häufig mehrere in einander lckufende Aeste bildet, die mitden Resten der Blattstiele und Blumenschaste beseht sind. Er ist unebenhöckerig, und zart der Länge nach gestreift. Zur Seite und nach unten istder Wurzelstock dicht mit starken, im Durchschnitte strohhalmdicken Fasernbesetzt, die sich in einiger Entfernung in einfache Aeste zertheilen, und derLange nach zart gestreift und gefurcht sind. Die Farbe der Wurzel istschwarzbraun, im Innern weißlich, im Wurzelstocke der Kern etwas mehrgefärbt, blaß graugelblich, mit Hellern, sternförmig gestellten Strahlen, bei !
ältern Wurzeln nicht selten porös. Die ganze Wurzel ist markig, fleischig, ^
nicht holzig; die Fasern sehr zerbrechlich. -An feuchten Orten zieht sie gern tFeuchtigkeit an, und wird schimmlig. Der Geruch der trocknen Wurzel istunbedeutend, gleichsam senegaartig, doch widerlicher; der Geschmack anfangssüßlich, dann widerlich kratzend und scharf beißend, doch nicht lange anhal-tend , sehr wenig bitterlich.
Diese Wurzel wird nicht selten mit andern Wurzeln verwechselt. DieWurzeln von lt. 11,'ger und kk. viriäir haben so viel Aehnlichkeit, daß sienach Geig er (Magazin. März 1828. S. ro».) im getrockneten Zustandewohl kaum zu unterscheiden seyn möchten; letztere ist schwärzer und schär-fer; chemisch verhalten sich beide gleich. Die Wurzel von Actsea rpicaiaunterscheidet sich durch meistens längere, der Galgantwurzel ähnliche, etwasplattgedrückte Aeste des Wurzelstockes, durch härtere und zähere Beschaffen-heit derselben, ungleiche Dicke der Fasern, stärker» Glanz und das Daseyneines zähen holzigen Kerns. Der Wurzelstock von ^ckc>n>! vernslü bildetmehr einen einzelnen, nicht geringelten und gestreiften, 2 - z - und mehr-köpsigen, länglich - runden Kopf oder Knollen, und besteht nicht aus anein-ander hängenden horizontalen Fortsätzen, wie bei tt. niger. Der Wurzel- ^stock von vlstrsntiÄ niafor läuft perpendiculär oder schief, ist von der Dickeeines kleinen Fingers, und 1 —z Zoll lang, übrigens so sehr verschieden,daß sie wohl nicht mit N. niger verwechselt werden kann. Eben so weichtdie Wurzel von kl. koetickus ganz ab, sie besteht aus einem oft zolldickenund dickern, und 2 — 5 Zoll gerade absteigenden mehrköxsigen WurzelstM.