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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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und Umfangsverminderung im Drüsensysteme veranlaßte. Doch ist beiseinem Gebrauche große Vorsicht nöthig, weil es in großen Gaben giftigeWirkungen äußert , und mit Recht zu den stärksten Giften gezählt wird,daher auch die bei diesen vorgeschriebenen Vorsichtsmaßregeln hiusichtsder Aufbewahrung rc. gleichfalls beobachtet werden müssen. Das Jod wur-de im Anfange häufig in starkem Alkohol aufgelöst, als Immura losl-öse, innerlich verordnet; jetzt ist dieselbe, ihrer häufigen NachtheiligenWirkungen wegen, fast ganz außer Gebrauch gekommen, und das Jodwird jetzt nur in der salzartigen Verbindung mit Kali äußerlich angewandt.

Ipeoaeuanlts. Die Wurzel. Brechwurzel.

Lsplrsnlis I^acavuanUa VVillcl. Eine perennirende PflanzeBrasiliens.

Eine walzenförmige, ästige, dünne, geknieete Wurzel, mitzahlreichen, ungleichen, hervorragenden Warzen. Sie besteht auseiner schwärzlichen Oberhaut, aus einer weißlichen glänzenden,zerbrechlichen, bittern und scharf-ekelhaften Rinde, und aus eineminnern holzigen, etwas gelblichen, unschmackhasten Theile. DasPulver muß in gut verschlossenen Gefäßen, und nicht gar zu langeaufbewahrt werden.

Lepl>seli5 Ipecaoirsnkis >v. Brechenerregende Kopfbeere. AechteBrechwurzel.

Abbild. Düsseld. Sammt, offic. Pflnz. Lief. XIV. Taf. 7.

Havne Arzn. Gew. Bd. VIII. Taf. 20.

8)-rt. rexunl. 61. V. Ors. 1. kentsnsria lVlonvK^nl».

Ors. nslural. Uubiscess.

(Berl. Jahrb. isoi. S. 73. und Bert. Jahrb. XXII. S. 25.)

Ueber das Vaterland und die Mutterpflanze der Brechwurzel war langenichts Gewisses bekannt, bis der portugiesische Arzt Gomezim Jahr 1801,und nachher der Professor der Botanik Brote ro zu Lissabon sichere Nach-richten gegeben haben. Neuerlichst hat der berühmte Reisende Hr. v. M a r-tiu s eine genaue Beschreibung und Abbildung dieser Pflanze nach den anOrt und Stelle gesammelten Exemplaren in seinem Werke: 8pecimen, <-x-bibonr plantss inesicinsler etc. gegeben, aus welchem Hr, Or. Th. M a r-tius (Buchn. Repert. XXII. 1825. S. 1.) einen Auszug gegeben hat.

Die ächte Ipecacuanha wächst in großer Menge in den feuchten undschattigen Urwäldern Brasiliens. Es ist ein kleiner, kriechender, oder dochwenig über den Boden erhabener Strauch. Aus dem zum Theil horizotalin der Erde liegenden und fast kriechenden, staudenartigen Stengel geheneinzelne, wenig ästige, 4 - 6 Zoll lange Wurzeln senkrecht in die Erde;sie sind am Ursprünge aus dem Stengel fadenförmig, werden nach untenzu dicker, sind mit einzelnen Wurzelfasern besetzt, höckerig-geringelt, wurm-