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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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I»8 llor-enlina

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sicherer. Im Falle einer Vergiftung ist, dem Vorhergehenden zufolge,Galläpfelaufguß das einzige Gegengift.

Zusammengesetzt fanden sie dieses reine Emetin aus: Kohlenstoffe?;Stickstoff 4,59; Wasserstoff7,77; Sauerstoff2s,95. 8.-99,59.

Die Ipecacuanha wird in ihrem Vaterlande gegen den Bist giftigerSchlangen gerühmt, auch soll sie gegen den tollen Hundsbist als auslee-rendes und schweißtreibendes Mittel vortreffliche Dienste leisten. DenBrasilianern gilt überhaupt diese Wurzel als eine wahre Panacee, so daßsie kaum ein anderes Arzneimittel bei den verschiedenartigsten Krankhei-ten mit gleichem Vertrauen anwenden. Sie nehmen größere Dosen, alsbei uns gebräuchlich sind, nämlich 20—6» Gran.

Sie wird fast nur allein in Pulverform gebraucht. Hierbei stößt sichdie äußere Rinde der Wurzel ab, und der innere holzige, am Brechstoffesehr arme, mitbin wirkungslose Theil der Wurzel bleibt zurück und wirdals unnütz weggeworfen. Doch muß das gauze Pulver gut gemischt, undin fest verstopften Gläsern aufbewahrt, auch nicht zu lange Zeit vorrathiggehalten werden.

Das Emetin ist gerade nicht häufig in Gebrauch gezogen worden.

Il-is ilorentins. Die Wurzel. Floreutinische VeilclMwurzel.

Irio ftol-entinaisftnn..Eine ausdauernde Pflanze Italiens.Eine knotige feste Wurzel (Sprosse) von der Dicke einesDaumens, nach dem Abschneiden der Rinde mit den Würzestzasern weiß, mit gelblichen Punkten gezeichnet, von einem Mil-chengeruche.

Irii üoreniins chinri. Florentiuische Schwertlilie.

Abbild. Düffeld. Samml. offic. Pflnz. Lief. III. Taf. 24.

sexual. Ol. III. Orä. 1. HiandriaOrä. naiural. Iri^eae.

Diese Pflanze ist im südlichen Europa einheimisch, und wächst häufigin Italien, vorzüglich, in der Umgegend von Florenz, in Dalmatien, Un-garn rc. Ihrer schonen Blumen wegen wird sie bei uns in Gärten zurZierde gezogen.

Die knollige, gegliederte und kriechende Wurzel treibt einen aufrechten,runden, 1—r Fuß hohen Schaft, und gerade, schwertförmige, sehr glatte,blaülichgrüne Blätter, die kürzer sind als der Schaft. Die großen, auf-rechten, fast sitzenden,weißen,wohlriechendcnBlmüen stehen zu znmcwanch-mal auch mehrere) mehrvder weniger nahe aneinander gegen die Spitze desSchaftes; jede Blume ist von einer 2- Zblättrigen etwas bauchigen Scheideam Grunde umgeben, wodurch der Fruchtknoten verdeckt wird. Ueber demlänglich-eiförmigen, Mutigen Fruchtknoten, der sich zu einer Zfachrigem