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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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595
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luglans. Die Nüsse. Wallnüsse.

^uZIsns rexis ll-inn. Ein in Persien und Ostindien einhei.Mischer, in Deutschland angebauter Baum.

Die ranzigen Nüsse sind zu verwerfen.

ssuZlans. Die grüne Rinde der Nuß. Grüne Wall-nußschale.

Nur die frische Rinde werde genommen.

ssuKlsn8. Die unreifen Nüsse. Unreife Wallnüsse.

Die frischen Nüsse müssen gesammelt werden, so lange sienoch mit einer Nadel durchbohrt werden können.

5uZl3N5 regln Olnn. Gemeiner Wallnußbaum.

Abbild. Düsseld. Samml. offic. Pflnz. Lief. IV. Taf. 2 .

8^8t. rexunl. LI. XXI. Orck. 8. lVlonoecla ?ol^s»llria.

Orü. nntur-cl.l'erehiiUliÄcene (nkün.) Iu55. gen. lluglnnckese OL,

Der Wallnußbaum kommt aus Persien her, wo er noch wild in derMitte der Wälder angetroffen wird. Ob er nun gleich in Europa beinaheeinheimisch geworden ist, und eine gewöhnliche Kälte ziemlich gut aushält,so gewöhnt er sich doch nicht so ganz an unser Klima, daß er einer sehrstrengen Wiuterkälte widerstehen könnte. Er wird daher nur besondershäufig im südlichen Europa, so wie auch in Deutschland und an andernOrten angebaut. Seine weitauslaufenden Wurzeln, sein Schatten undseine abfallenden Blätter sind aber den um ihn stehenden Vegetabilien nach-theilig. Er ist einer unserer schönsten Bäume, trägt eine ausgebreitetedichte Krone, wird ziemlich stark, so —6v Fuß hoch, aber nicht leicht über80 Jahre alt.

Die Rinde ist an jungen Bäumen glatt und glänzend braun, an älterndick, aschfarbig, rauh und aufgesprungen. Das Holz ist hart. Die gro-ßen, gestielten, schön grünen, abwechselnden Blätter sind ungepaart-gefie-dert, und bestehen aus 5, 7 — 9 oval-lancettförmigen, entgegengesetzten,ganjrandigen, fast aufsitzenden Blättchen; sie haben, besonders gerieben, ei-nen angenehmen Geruch und gewürzhast zusammenziehenden Geschmack. Diemännlichen Blüthen, bilden an dem ältern Holze lange, runde, herabhän-gende Kätzchen von braungrüner Farbe; die weiblichen Blüthen, zu zweioder drei am Ende der jungen Triebe, jede mit einigen runden, pfriemen-fvrmigen Blättchen umgeben. Die Frucht, eine Nuß oder trockne Stein-frucht, ist eiförmig kugelig. Die äußere Schale der Frucht ist glatt, fest,dick, fleischig, lebhaft grün, und mit einer Längsfurche versehen. Unterdieser Schale befindet sich.'.eine zweiklappige, netzförmig gefurchte, knöcherne,röthlichgeibe Nuß, welche nach den Abarten des Baumes in ihrer Große

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