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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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601
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Kali oanbonwum erträum 6or

wenn es zerschnitten oder angezündet wird. Der Geschmack ist etwasscharf, harzig und gewürzhaft.

Man nimmt es von dem Stamme, den größern Zweigen und derWurzel, welches letztere am wirksamsten ist. Zwischen dem Holze undder Rinde setzt sich bisweilen eine harzige Substanz an, die man sonstunter dem Namen deutscher Sandarak oder Wachholderharz (ttesinnüum'peri, Sanilarscs AerinUnics) einsammelte, die aber von dem wah-ren Sandarak durchaus verschieden ist.

Das Holz enthält nur wenig ätherisches Oel; Hagen erhielt aus15 Pfunden Holz 4 Loth Oel, welches dicklich, wie warm gemachterTerpenthin war. Der wäßrige Aufguß ist rvthlich, unangenehm, balsa-misckbarzig von Gerüche und Geschmacke. Die geistige Tinctur ist dun-kel orangegelb, Geruch und Geschmack etwas wie Sandarak und Mastir.Das Holz wirdvorzüglich zum Räuchern, zu Holztränken wenig benutzt.

lisli earbonieum erträum 8eu 6iu6re8 olsvellatr»6srkon«8 Ks1iou8 eruäu8. Rohe Potstsche.

Wird aus Holzasche durch Auslaugen, Eindicken der salzigenFlüssigkeit und Brennen des Rückstandes bereitet.

Ein festes Salz, an der Luft zerfließend, weißlich, von lau-genhaftem Geschmacke, mit Säuren aufbrausend. Besteht ausKali und Kohlensäure mit schwefelsaurem Kali, auch salzsauremKali und beigemischten metallischen Oryden.

Die rohe Potasche wird durch Einäscherung solcher Vegetabillen erhal-ten, die entfernt von den Gestaden des Meeres oder anderer gesalzenerWasser wachsen, daher wurde sie auch und das daraus bereitete reine Kalisonst vegetabilisches Laugensalz genannt. Zum Einäschern wählt man be-sonders harte Holzarten, als Buchen, Eichen, Rüstern, Eschen. Gräsergeben im Allgemeinen nachKirwan mehr Asche und ihre Asche weit mehrSalz, als Hölzer. Erdrauch und Wermuth geben das meiste Salz; 1H-kollum librinum giebt mehr Asche und Salz als Farrnkraut. Nach Her-sa n t hat die ktteris aquilin», die in sumpfigen Thälern häufig und sehrüppig wächst, einen bedeutenden Kaligehalt. 100 Pfund von diesem halb-gekrockneten Farrnkraute geben zz Pfund graulichweiße Asche, woraus einPfund und eine Unze Salzmaffe ausgelaugt werden. Diese Potasche enthieltnach Bau quelin's Analyse 40 Procent reines wasserfreies kohlensäuerli-ches Kali. In der Asche aller dergleichen Vegetabilien ist das Kali, wel-ches von den Pflanzen aus dem allmälig zersetzt werdenden Feldspat!) desGranitsandes aufgenommen zu werden scheint, wodurch auch. der vonde Saussnre erwiesene bedeutende Einfluß des Bodens auf die Be-schaffenheit der Pflanzenasche erklärlich wird, an Pflanzensäuren, biswei-