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I^sotuoa
kohols; oder auch 8 Th. Schellack, 8 Th. Sandarack, 4 Th. Mästnund 8o Th. Alkohol.
Zwei andere Vorschriften zur Bereitung farbloser Lackfirnisse vonField«ndLuning(Dingler'sPolpt.J.XX.VIll. 1828 . S.144.), deren jede vo»der8ooiel^ kor tfl>« LncoursKeinent etc. einen Preis von 20 Guineen er-hielt: Nach Field werden 6 Unzen grobgestoßenes Schellack bei gelinderWärme in einer Pinte Weingeist aufgelöst. Diesem wird dann Bleichflüssig-keit zugesetzt, die man sich aus einer Auflösung von kohlensaurer Potaschebereitet, in die man so lange Chlorgas leitet, bis alle Kieselerde niederge-fallen, und die Auflösung etwas gefärbt ist. Von dieser Bleichflüssigkeitnimmt man 1 — 2 Unzen auf obige Lackauflösung in Alkohol, und rührt dieMischung gehörig durcheinander. Es entsteht ein Aufbrausen, und wenndieses aufhört, wird keine B leichtflüssig keil mehr zugesetzt. Auf diese Weisefährt man so lange fort, bis die Farbe der Mischung bleich geworden ist.Nun setzt man eine zweite Bleichflüssigkeit zu, die man aus Salzsäure, mitdreimal so viel Wasser (dem Volumen nach) verdünnt, bereitet, indem manso lange gepulverte Mennige zusetzt, bis die letzten zugesetzten Theilchmdesselben nicht mehr weiß werden. Von dieser sauren Bleichflüssigkeit gießtman in kleinen Quantitäten in die halbgebleichte Lackauflösung, wobei manjedoch jedesmal das Aufbrausen, welches bei jedem frischen Eintröpfeln statt-hat, sich legen läßt, ebe man neuerdings davon zutröpfelt. Hiermit fährtman so lange fort, bis der nun weiß gewordene Lack sich aus der darüberstehenden Flüssigkeit zu scheiden anfängt. Die darüber stehende Flüssigkeitwird nun weggegossen, und der Lack zu wiederholten Malen in Wasser ge-waschen, zwischendurch ausgedrückt und endlich in Alkohol aufgelöst. NachLuning löst man 5 Unzen Schellack in einem Quart rectificirten Weingei-stes auf und kocht es einige Minuten lang mit io Unzen gut gebrannterund frisch geglühter thierischer Kohle. Wenn etwas von dieser Flüssigkeitabgezogen und filtrirt wird, und noch nicht farblos ist, so muß aufs neuesolche Kohle zugesetzt werden. Wenn endlich alle Farbe verschwunden ist,drückt man die Flüssigkeit durch Taffent (Leinen verschluckt zu viel Firniß),und filtrirt sie hierauf durch seines Druckpapier. Der Firniß des Hn. Fieldwird vorgezogen.
I^aetuca vinosa. Das Kraut. Giftlattigkraut.
I,aotuca viross fs-inn. Eine einjährige im mittägigen Europamild wachsende, bei uns in Gärten gezogene Pflanze.
Ein Milchsaft führendes Kraut, mit sitzenden, länglichen, un-ausgeschnittenen, bisweilen mit einer oder der andern Buchtausgeschnittenen, am Rande und auf der Unterseite stachligen,unbehaarten Blättern. Es werde vor dem Blühen eingesam-melt und nur frisch angewandt. Man sehe darauf, daß esnicht mit dem Kraute der Uaetuos 8-srioI» verwechielt werde,