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8 Grammen getrockneten Milchsaftes gaben an Bestandtheilen: in Was-ser anflösliche Theile 4,1; Wachs o,7; trocknesHarz (von angenehmen aro-matischem Gerüche beim Verbrennen) o,6; Kautschuk 1,8; Feuchtigkeit,),«.
Auch Peschier (Trommsd. N. I. XIII. 2. 1S2S. S. 177.) hat eine ,vergleichende Prüfung des ausfliesenden und des ausgedrückten Milchsaftesvom Gartenlattig (I-. rativs) angestellt. Der erstere, l-aotucarium, Thri-dar Lattig), besitzt einen heftigen Geruch, einen bittern Geschmack,
ist klebrig, erhält in Kurzem eine feste Consilien;, nimmt eine Farbean, die der des trocknen Opiums ähnlich ist, und verliert mehr als dieHälfte an seinem Gewichte. Er besteht Daus einem aromatischen Principe,welches dem des Opiums ähnlich ist; 2) aus zwei harzigen Substanzen;
S) aus einem unkrystallisirbaren alkalischen Principe eigener Art; 4) auseinem gummiartigen Ertractivstoffe; s) aus einer faserigen stickstoffhaltigenSubstanz. Das durch Auspressen der Pflanze erhaltene vom Satzmehle be-freite Ertract hat keinen dem Thridar ähnlichen Geruch. Alkohol schied ei-nen gelblichen, klebrigen Stoffaus, der dem von Thridar ähnlich ist; Was-ser zog einen grimmigen Ertractivstoff von bitterm salzigem Geschmacke aus.
(Ueber i-actucsrium und dessen Gewinnung vergl.Berl. Jahrb. XX.S.rv/., Laschend. 1823. S. 24., Buchn. Repert. XV. 2.S. 27z., undXXV. S. 104.)
Das Lactucarium ist sehr als beruhigendes Mittel gerühmt worden.Die Kenntniß von diesen Kräften des Lattigs ist nicht neu. Schon Galen,der in seinem Alter viele Nächte schlaflos zubringen mußte, aß Abends Sa-lat und bekam nun ruhigen Schlaf- Die alten Römer beschlossen ihre Mahl-zeiten mit Salat, um besser schlafen zu können.
Der Giftlattig wird, vorder Blüthe eingesammelt, nur zur Bereitungdes Ertracts gebraucht; er ist ein kräftiges Narkoticum, und wird im Keuch-husten angewandt.
aeutum. Die Wurzel. Grindwurzet.
klumex obtusilolius issiinn. Eine ausdauernde Pflanze Europäs-Die verlängerte, wenig ästige, oberhalb einen Daumen dickeWurzel, mit wenigen Wurzelzasern, außen rothbraun, innengelblich, mit hartem Holze, und aus dem Stengel übergehendem,allmälig abnehmendem Marke, von bitterm eiwas scharfem Ge-schmacke, den Speichel safrangelb färbend.
Ikumex vklmikoliitt k-inn. Stumpfblättriger Ampfer.
Abbild. Düffeld. Samml. ofsic. Pflnz. Lief. XIII. Taf. 44.
8)-3t, sexual. LI. VI. Orck. Z. kiexanckris Drigz-ma.
Or-I. nalursl. Polg-Aoness.
Dieser Ampfer kommt durch ganz Deutschland auf Grasplätzen undHirsen, in Wäldern und an Gräben sehr häuffg vor.
Dulk ' S prcu ß. Pharmak. I. 4 g