I^suro-66rssus
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Der Galmei findet sich in Schlesien, Polen, Böhmen, Kärnthen, Tv-rol, den Niederlanden, England u. s. w., und stellt einen mehr oder weni-ger harten, festen, grauen, röthlichen, hellbraunen, gelblichen oder rothgel-den Körper bar. Er ist Jinkoryd mit Kohlensäure oder auch mit Kieselerde! (Kieselsäure) chemisch verbunden. In der Medicin findet er mit Recht nurnoch selten als äußerliches Mittel Anwendung. In den Bergwerken wirder zur Gewinnung des metallischen Zinks benutzt.
l,Äuro - 6era8U8. Die Blatter. Kirschlorbeerblättcr.krunu8 tl/auro-6or»sus I^inn. Ein immergrüner Baum desOrients, in Gärten angebaut.
Breit lancettförmige, glänzende/ lederartige, etwas sägeför-mige Blatter, mit zwei unten aus die Rippe aufgedrückten Drü-sen , mit der aufs höchste 'giftigen Blausäure begabt. Nur diefrischen dürfen angewandt werden. Im Monat Juni und Julieinzusammeln.
krunu5 lstauro-6er->5ur. Kirschlorbeerbaum.
Abbild. Düsseld. Samml. ofsic. Pflnz. Lief. VI. Taf. 23.
Hapne Arzn. Gew. Bd. IV. Taf. 41.rexusl. 61. XII, Orü. 1. Icorsnäria IVIonox^iaia.
Orä. nsIurLl. klorsceae. Drii>. Orupaceae 66.
Der Kirschlorbeer, ein Strauch oder Baum, welcher etwa 15 —isFußhoch wird, wächst wild in Syrien, Persien und aM schwarzen Meere,vorzüglich in den Gegenden von Trapezunt, von wo er im Jahre 157«, nachEuropa gebracht wurde. In mehreren Ländern Europas, z. B. im süd-i lichen Frankreich, in Italien, auch in England und in den wärmern Gegen-den Deutschlands Halter die nicht zu strengen Winter aus, und wird beiuns theils in Gewächshäusern, theils im Freien gezogen, blüht jedoch selten.
Er theilt sich in zahlreiche Beste und hat eine glatte aschfarbige Rinde,welche an den jüngeren Zweigen grün ist. Die abwechselnden, mit kurzen,glatten, und tiefrinnigen Blattstielen versehenen, eiförmig-länglichen, zuge-spitzten, festen, steifen, lederartigen Blätter sind glatt, glänzend, immer-grün, 4 , 5 — g Zoll lang ,1 — 2 Zoll breit, an den Rändern etwas um-gebogen , weitläufig, kurz und scharf gesägt, flach geädert mit stark her-vorragender Mittelrippe, oben von dunkelgrüner Farbe, auf der Unterfläche^gßgrün, und nach dem Stiele zu am Grunde mit zwei Drüsen versehen.
. Dw schmutzig weißen, wenig glänzenden Blüthen stehen in den Winkeln derobern Blätter in einfachen aufrechten Trauben. Der Kelch ist einblättrig,g «keilförmig, mit 5 Einschnitten versehen. Die Krone besteht aus s rund-Mn Blumenblättern, die auf dem Kelche befestigt sind. Die Frucht, eineSteinfrucht, ist rundlich glatt, den Kirschen ähnlich, an einer Seite etwasgefurcht, von mittelmäßiger Große, nimmt, je mehr sie sich der Reife nä-
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