Civilen Islanäious
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bei anhaltendem Kochen in Gummi und darauf in Zucker verwandelt;von Salpetersäure wird es bei fortgesetzter Digestion in AepfelsLure undOxalsäure, aber nicht in Schleimsäure verwandelt.
Bei trockener Destillation giebt das Moosstärkemehl keine Spur vonAmmoniak, aber viel Säure, es ist daher auf ein großes VerhältnißSauerstoff zu schließen.
Der grimmige Ertractivstoff des Mooses ist sowohl in kaltem Wasserals in Kalilauge leicht auflöslich, in Alkohol aber unauflöslich.
Die von den Abkochungen rückständige Masse besteht aus Gefäßenund dem Ekelet des Mooses, und trocknet zu einer dunklen, harten,auf dem Bruche glasigen Masse aus. Sie scheint sich zu dem Moos-stärkemehle zu verhalten, wie der stärkemehlartige Faserstoff der Erd-Spfel zu dem Erdäpfelstärkemehle. -
Nach dieser zweiten Analyse enthalten 100 Th. isländisches Moos:Syrup 3 , 6 ; saures Weinsteins. Kali, Weinsteins, und etwas Phosphors.Kali i,s; bittern Stoff 3,0; grünes Wachs 1,6; Gummi 3 , 7 ; ertract-artigen Farbestoff 7,0; Moosstärkemehl 44 , 6 ; stärkemchlartiges Ekeletrs,2. 8 .---ioi,g. Zuwachs an Gewicht 1,6. Außerdem eine SpurGalläpfelsäure (?).
Psaff (Schw. N. I. XVI. 18L6. S. 476.) hatte schon früherdarauf aufmerksam gemacht, daß der Aufguß oder die Abkochung des is-ländischen Mooses mit den Auflösungen der Eisenorpdsalze eine Färbungins Purpurrothe annehme, und daß diese Reaction nicht, wie Berze-lius angegeben hat, einem Antheile Gallussäure zugeschrieben werdenkann, welche eine dunkelblaue unter gewissen Umständen ins Oliven-grüne übergehende Farbe giebt.
Ein Pfund sehr sein zerschnittenes isländisches Moos wurde mitdestillirtem Wasser, dem zwei Drachmen koblenf. Kali zugesetzt war,bei einer Temperatur von 10 — 12° macerirt, der erhaltene neutraleAuszug wurde filtrirt, mit essigs. Blei gefällt Und der Niederschlugdurch Schwefelwasserstoffgas zersetzt. Die dadurch abgeschiedene Säureenthielt noch Kalk, welcher durch die Alkalien abgeschieden werden konnte.Die dadurch erhaltenen Salze fällten das essigs. und salzs. Eisenoxydkehr reichlich und mit derselben rvthbrauuen Farbe, wie die bernsteins.Calze; auch andere Salze wurden gefällt.
Rein wurde die neue Säure dadurch erhalten, daß der durch essigs.Blei erhaltene Niederschlag durch eine berechnete Menge Schwefelsäure zer-setzt wurde; dieselbe schied sich aus der concentrirten Auflösung in zusam-"Mgehäuften, weißen, fast prismatischen Krystallen, doch ohne Glanz, ab.Auf der Kohle verflüchtigte sie sich mit einem weißen Rauche, ohne vorheriu schmelzen, oder sich zu verkohlen, Mit einem etwas aromatischen Gerüche,der aber an keine der bekannten Pflanzensäuren erinnerte, sondern ganz ei-Mthümlich war. P saffhält den Namen Flechten säur e (Aaickumnwum) am passendsten. Sie nähert sich noch am meisten der von Bra«Dulk's prenß. Pharmak. I. 4 t
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