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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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660
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Nsjorana

salz, und dann verwittertes beträchtlich. Man gewinnt dieses Salz aberauch aus der Mutterlauge der Seesalzsiedereien, welche salzfaureBittererteenthalt, die durch Ansatz von Schwefelsäure oder bis zur Nöthe calcüürtcmVitriol in schwefelsaure Magnesia und salzsaures Eisen umgewandelt wird;dem herauskrystallisirendcn Salze hängt aber gewöhnlich noch etwas salz-saure Brttererde an, wodurch es an der Luft feucht wird. Ein bedeutenderTheil dieses Salzes wird aus kieselerdehaltigem Talkschiefer, wie in derNachbarschaft von Nizza in Italien, und zwar auf die Weise bereitet, daßman das Gestein röstet, einige Zeit der Lust aussetzt, dann auslaugt, unddas Salz krpstallisiren läßt. Da aber das Gestein eisen - und kupferhaltigist, so ist auch das auf dieselbe Weise bereitete Bittersalz damit verunreinigt;es kann jedoch davon gereinigt werden, wenn es lauge gelind geglüht, unddem Zutritte der Luft ausgesetzt wird, wobei die Eisen - und Kuxfersalzemit einem unbedeutenden Antheile des Bittersalzes zersetzt werden; dasSalz wird nachher in kochend heißem Wasser aufgelöst und krpstallisirt. InSchweden wird jetzt auch aus der Mutterlauge des Alauns, auf derenGehalt au Bittersalz schon Berg man aufmerksam gemacht hatte,dieses Salz von vorzüglicher Reinheit gewonnen.

Das käufliche Bittersalz muß vor dem Gebrauche einer Reinigungunterworfen werden, auf die bei IVtsgueriL sulptnirics ckepursis im2 te» Th. anzugebende Weise.

Msionana. Das Kraut, Majoran.

Oi-ig^num jV5s)orgns Iftnn. Eine - einjährige Pflanze desmittägigen Europas und des Orients, in Gärten angebaut.

Ein gewürzhastes Kraut mit viereckigem Stengel, gegen-überstehenden, kurzgestielieu, eiförmigen, stumpfen, ganzraick-geu, dünufilzigeu, kleinen Blättern, fast kugelförmigen Aehre»,und rundlichen filzigen Nebenblättern. Im Monat Juli einzu-sammeln. _

Orizanum Majoran» I,inn. Majoran.

Abbild. Düsscld. Samml. offic. Pflug. Lief. Xll. Taf. iZ.

Hayue Arzn. Gew. Bd. V!ll. Taf. g. vFvzi. sexual. LI. X!V. Orck. I. Oi-t^-naniia 0)-nin orperiM.O/ck, nalural. ftatzislae.

Der Majoran, im südlichen Europa, z. B. Portugal, einheimisch,wird bei uns als beliebte Gewürzpflanze in Gärten angebaut.

Die Wurzel ist senkrecht, ästig, sehr faserig, braun, ziemlich fest U"dfast holzig. Der Stengel wird i —iz Fuß hoch; er ist undeutlich vier-eckig, am Grunde braun und holzig, übrigens aber weicbyaarig lmd^W'ästig. Die Neste stehen kreuzweis aufrecht, und nehmen gegen die spitzebin sehr an Länge ab. Die graulichgrm ei', umgekehrt-eiförmigen, stmu-