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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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661
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pfen, gnuzraudigen Blätter sind mit einem sehr kurzen zerrten Haarüber-zuge bekleidet; die obern sind fast sitzend. Die Blüthen stehen in zahl-reichen, eiförmigen, stumpfen, dichten Aehrchen, die gewöhnlich zndreien an allen Endspitzen der Aeste und Aestchen erscheinen; jedes Blürh-Ken von einem Deckblatte unterstützt, daö größer ist als der Kelch,wodurch das Aehrchen das Ansetzn eines kleinen Zapfens erhalt. DerKelch einblättrig, tutenförmig, die Röhre der Blumenkrsne nur unterder Oberlippe umgebend. Die Blumenkrone trichterförmig, zweilippig,weiß, die Oberlippe zweispaltig, die Unterlippe dreispaltig.

DaS Kraut, welches mit den blühenden Spitzen eingesammelt wird,bat einen starken, angenehm aromatischen Geruch und Geschmack. DieWirksamkeit desselben liegt hauptsächlich im ätherischen Oclc. ig Unzentrockiics Kraut geben ungefähr 2 Drachmen gelbliches ätherisches Oel.Der wäßrige Auszug hat den kräftigen aromatischen Geruch, einen bit-terlichen Geschmack, eine röthliche Farbe, die durch die schwefelsaureEisenauflösung ins Olivengrüue verändert wird. Die geistige Tincturiß dunkelgrün, von einem scharfen aromatischen Geschmacke.

Der Majoran wird äußerlich zu Umschlägen gebraucht, dann dienter zur Bereitung des ätherischen Oeleö, der Majoransalbe, würde auchein wirksames dcstillirtes Wasser und infundirtes fettes Oel geben.

Ualva. Die Blätter. Pappelkraut. Käsepappelkraut.

U-ilvs i-otunstiloÜL f-ir>n. Eine ausdauernde an unbebau-ten Orten Deutschlands sehr häufige Pflanze.

Langgestielte, herzförmige, cirkelruude, fast sünflaxpige, mitabgerundeten, scharf gekerbten Lappen, ein wenig haarige, schlei-mige Blatter. Im Monat Juni und Juli einzusammeln.

Malen roluiKUkolis Uinn. Rundblattrige Malve. Käsepappel.

Gänsepappel. Hasenpaxpel. Katzenkäse.

Abbild. Düffeld.Samml. offic.Pflnz. Lief. V. Taf. 7 .

Hayne Arzn. Gew. Bd. II. Taf. 27.

8M. sexual. 61. XVI. Orä. 8. iVIoiiÄäeljUüa kol^anäria.Orä. nalursl. lVInIvscene.

Die Wurzel dieser sehr häufigen Pflanze ist senkrecht, ästig, mitvielen Wurzelfasern, innen weiß, außen gelblich-weiß. Stengel aufrecht oderniederliegend, rund, weichüaarig, ästig, 1 — 2 Fuß laug. Blätter langsestielt, fast sägenartig gekerbt, weichhaarig mit sternförmigen Haaren, dieuntern herzförmigckreisruud, fast siebeneckig, die obersten vollkommen fünf-ioppig. Die Blumen zu z—4 auf einblumigen Blumenstielen in den Blatt-Miseln, die bei der Fruchtreife niedergebeugt sind. Der Kelch doppelt, deräußere dreiblättrig, der umere einblättrig, füuffpnltig, beide bleibend. K> onesünfblättcig; die 5 länglicher'., fast. «mgckchrt-herzförmtgcn Blumenblätter