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Fourcroy und Vauquelin (Gehlen'sI. V. S. 557 .) undBu-cholz (Almanach 1800. S. tön.) haben die Manna analysirt, und auf ei-nen eigenthümlichen süßen Stoffin derselben aufmerksam gemacht. Buch 0 lzgiebt folgende Bestandtheile in >00 an; Mannastoff so; Schleimzucker, mitfärbendem Stoffe (purgirendem Bitterstoffe? Gme l.), 5,5; gummigen Er-tractivstoff 0,8; Gummi, etwas süßschmeckend, 1,5; saftigen kleberartigenStoff o,r; Wasser und Verlust o,s. Nach Thenard besteht die Mannaaus z Bestandtheilen, nämlich aus Zucker, aus einem süßen krystallisftbarenund einem ekelerregenden unkrystallisirbaren Stoffe. Der Zucker wird inder Mannaauflosung durch eine vorsichtige Gährung zerstört. Um den zwei-ten Stoff zu erhalten, wird die gegohrne Flüssigkeit bis zur Trockne abge-dunstet, und mit heißem Alkohol behandelt, welcher den Stoff beim Er-kalten herauskrpstallisiren läßt; durch Verdunsten des -Mvhols,aus dem keineKrystalle mehr anschießen, wird der unkrystallisirbare Stoff im Rückständeerhalten. An Zucker enthält die Manna den zehnten Gewichtstheil, derkrystallisirbare süße Stoff, aus welchem die Röhreumanna fast ganz besteht,scheidet aus der heißen gesättigten geistigen Auflösung in weißen, seidenartigglänzenden,nadelsörmigen,zu sternförmigen rundlichen Häufchen vereinigtenKrystallchen beim Erkalten aus; er zeigt sich in seinem übrigen Verhaltenmit dem gewöhnlichen Zucker beinahe übereinstimmend, unterscheidet sich je-doch dadurch, daß er keiner Gährung fähig ist, welches auch von dem un-krystallisirbarenZuckerstoffe gilt, welcher überhaupt unrein veränderterMannastoff zu seyn scheint, und von welchem die Manna desto mehr ent-hält, je schlechter sie ist. Diesen Manuazucker hat man mit dem NamenMannastofftMannit, belegt. Nach Saussure besteht derselbe aus:Kohlenstoff 38 , 5 Z; Wasserstoff 7,47; Sauerstoff 54 ,no.
Die Manna ist ein sehr gebräuchliches, gelind abführendes Arznei-mittel, welches in der Auflösung verordnet wird.
*Ugranss. Das Stärkemehl, ^rrow-koot. Pfeil-wurzel,nehl.
Wird aus den Knollen der lVlarsnta srmnllinscea l-inn.und anderer Arten iVlsrants, ausdauernder, in Westindien,vorzüglich in Jamaika einheimischer Pflanzen, in ihremVaterlande bereitet.
Ein sehr seines, sehr weißes Pulver, in kaltem Wasser undin Alkohol unauflöslich, in heißem Wasser auflöslich, und einegeruchlose Gallerte gebend. Man sehe daraus, daß es nicht miteinem fremden, weniger feinen und an dem Gerüche zu erken-nenden Stärkemehle vermengt sey.
lAnrants nrunäinsce« ITnn. Rohrartige Maranta.