Mllleioliuin
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fiebert, mit doppelt fiederspaltigen Blattchen; die abwechselnden Stengel-blätter doppelt fiederspaltig. Die Blüthenköpfchen am Ende des Stengelsund der Zweige zu Doldentrauben vereinigt. Hülle des Blüthenköpfchenseiförmig, aus länglich-stumpfen, am Rande trocknen, ziegeldacbartigen >Schuppen; der kegelförmige, mit rachenförmigen, Spreublättchen besetzte !Vlüthenboden tragt nur wenige Blümchen; in der Scheibe weiße Zwitter- lblümchen mit 5lappigcm Saum; im Strahle meist 5 weiße weibliche Zun- !genblümchen, mit rundlichem, stumpf Zzähnigem Saum. i
Die Pflanze blüht vom Juni bis October.
Die Blumen haben einen schwachen gewürzhaften, balsamischen Geruch,und aromatisch bitterlich scharfen Geschmack, den auch das Kraul besitzt.Dieses giebt bei' der Destillation mit Wasser eine geringe Menge (desfrische Kraut nach Dehne bis rsx, das getrocknete nach Lewisnach Hagen r)x) ätherischesOel, welches dunkelblau, bisweilen auch grünoder gelb ist, je nachdem die Pflanze auf fettem oder auf trocknem Bodengewachsen ist. Dieses Oel hat einen kräftigen, campherartigen Geschmack,und wird lange aufbewahrt dunkelbraun. Der wäßrige Aufguß ist gelblich,und zeigt durch die stark dunkelgrüne Farbe, die er von einer schwe-felsauren Eisenauflvsung erhält, das Daseyn von Gerbestoff an. 12 UnzenKraut geben 5 Unzen wäßriges Ertract. Die geistige Tinclur ist dunkelgelblichgrün. Bley (Trommsd, N. I. XVI, 2. S. 96.) erhielt aus MoGran des Krauts: ätherisches Oel »,96; Essigsäure o,48; Schwefel Spu-ren ; Pflanzeneiweiß mit einer Spur Satzmehl 24,0; salxeters. und salzs.Kali 44,0; Hartharz 12,0; Ertractivstvffmit salzs., salpeters. und Phos-phors. Kali 352,0; gerbestoffhaltigen Extraktivstoff mit äpfels. Kali 5S,vlGummi 71,0; Phyllochlor 157,56; verhärteten Eiweißstoff40,o; künstlichesGummi 371,0; Kleber 265,0; Phyteumacolla so,o; Faserstoff 36o,a; Feuch-tigkeit 180,0; Verlust 37,6. Durch Einäscherung wurden erhalten: Salz-säure, Schwefelsäure, Kali, Kalk, Lalkerde, Thonerde, Kieselerde; in Sum-ma 7,0 Gran. Bley (Trommsd. N. I. XVII. i. S. 46.) hat auch dieBlüthen der Schafgarbe untersucht, und aus 2000 Th. erhalten: «) durchgelind einwirkende Mittel, Wasser und Alkohol: ätherisches Oel l,gä?Z;Essigsäure 0,2800; Pflanzeneiweiß 64,o; salpeters, und salzs. Kali 42,0;Hartharz mit Pli»sphorsäure 13,0; gerbestoffhaltigen Ertractivstoffmit salzs.Kali4i5,o; gummigeuErtractivstoff2,o; Aepfelsäures,o; Hartharzsi,»;Pflanzengummi mit äpfelsauren Salzen 315,0; salzs. Kalk 2,5; PMochlor87,5. I>) Durch Einwirkung von Salzsäure und Aetzkali: verhärtelesPflanzeneiweiß 52,0; künstliches Gummi 208,0; Pflanzenkleber iöS,o;schwerauflöslichen Pflanzenkleber 26,0 ;Gerbeftoffs,o; Pflanzenfaser Z2«,o.c) Durch Einäschern: schwefelst Kalk und salzs. Kalk mit Talkerde, Thon-erde, Kieselerde, Eisenoxyd mit Manganorpd, 8,0; ferner Schwefel Spuren;Wasser 2,00,0; Verlust 50,7825.'
(Analyse der Saamen von B le y in Trommsd. N. I. XVII. 2 . S- K>, >
von der Wurzel XVI. 1. S. 245 .) "