Hlimosa
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Diese Pflanze wächst nach Eh renberg in der Libyschen Wüste, undauch in den Wüsten von Ruinen und Dongola. Der Stamm aufrecht,stielrnnd, sehr vielästig, einen Strauch von 6 —8 Fuß Höhe darstellendDie Beste zerstreut, abwärtsstehend. Die Bestehen nur sehr schwach viel-beugig, aus dem Kastanienbraunen in das Rothbraune fallend, mit streifig-netzförmig zerrissener, greisgrauer Oberhaut bedeckt; die jüngern graulich- !kastanienbraun, und wie die ältern stachlig. Die Stacheln afterblattarlig,gezweit, an der Basis verwachsen, pfriemförmig, gerade, pfeifenthomweiß,z — 1 Zoll lang, beide von gleicher Lange, wenn nicht einer durch Ver-kümmerung kürzer, aber dennoch gerade erscheint. Die Blätter wechsels-weis oder vielmehr fast schraubenförmig stehend, zu r —4 gehäuft in denAchseln der Stacheln, gepaart-gefiedert, kürzer als die Stacheln. DieFiebern ausgebreitet - abwärtsstehend. Die Blättchen 5 — gjochig, sehr kurzgestielt, linienförmig-länglich, zugerundet, ganzrandig, sehr fein-filzig,und daher fast schimmelgrün. Der gemeinschaftliche Blattstiel kürzerals die besondern, zwischen dem Joche der Fiebern mit einer rundlichen,etwas niedergedrückten, im Mittelpunkte etwas vertieften Drüse begabt.
Die besondern Blattstiele, so wie der gemeinschaftliche, sehr fein-filzig. DieBlumen polygamisch, einhäusig, kopfstäudig; zwitterliche und männlichemit unvollkommnen in einem Kopfe. Die Köpfe blattachselständig, gehäuftzu s— 4 , langgestielt, kugelrund. Der Blumenstiel länger als dieBlätter, in der Mitte gefüllt. Die Hülle einblättrig, vollständig, auf-recht, zweispaltig oder ganz und fast becherförmig, abfallend. Bei derzwitterlichen Blume eine einblättrige, sünfzähnige, schwach weichhaarige,abfallende Blüthendecke (Kelch), mir kurzen zugerundeten Zähnen. DieBlumenkrone einblättrig, fast glockenförmig, kaum von doppelter Länge ^des Kelches, blaßgelb; der Rand fünftheilig, mit stumpfen, aufrechten,etwas aufwärts gekrümmten Zipfeln. Die Staubfäden vielzählig, 40-so,haarförmig, dem Befruchtungsboden eingefügt, fast doppelt so lang wiedie Blumenkrone, blaßgelb. Die Staubkölbchen rundlich, aufliegend,blaßgelb ins Citronengelbe fallend. Der Fruchtknoten eiförmig-länglich,kürzer als der Kelch. Der Griffel fast schwach vielbeugig, von der Längeder Staubgefäße. Die Narbe abgestutzt. Die Fruchthülle eine zusammen-gedrückte, linienförmige, ungegliederte, zugespitzte, verschieden gedreht-ge-bogene, adrig-gestreifte, kahle, grünlich-eichelbraune, zweiklappige Hülse.Saamen: mehrere, zusammengedrückt-eiförmig, gerandet, hell guajakbraun.
^osois tortilis tis^ns. Drehfrüchtige Acacie.
Synon, lVIimora. tortilii korrllsl. Collie der Beduinen.
Abbild. Hapne X. 31 . Düffeld. Samml. xvll. 20 .
Wächst im glücklichen Arabien bei Haes (Fvrskäl), und in OberagvP-ten in der Libyschen Wüste, so wie auch in den Wüsten von Nubien undDongola (Eh renberg). Diese Äcaciekommt mit derEbrenbergMnim 'Allgemeinen übereilt, auch selbst die Frucht ist nach Ehrende rjg's Beeb-