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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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achtung bei beiden gleich, so daß man die -4. LKronl-erzi»»-, nur für eineVarietät der A. tortills Halten könnte, jedoch zeigen sich folgende specifischeUnterschiede: Bei >4. tortili-, die nicht selten einen ansehnlichen Banm vonr, 5 - 4 Fuß Dicke und 40 — ön Fuß Höbe darstellt, mit sehr vielästigemWipfel, sind die Aestchen fast gerade, gestreift, röthlich - rostbraun, nicht mitder streifig-netzförmig zerrissenen Oberhaut bekleidet- Die Stacheln, z — 2Zoll lang, beide von gleicher Länge, einer, nicht selten zugleich auch der an-dere, durch Verkümmerung kürzer und zurückgekrümmr erscheinend, und so,vermöge ihrer afterblattartigen Stellung, die Aeste und Aestchen von allenSeiten in der Richtung einer Schraube umgebend. Die Blätter, zu 2 — 3gehäuft, doppelt gefiedert; die Fiebern 2 — öjochig, die des untersten Jochskleiner als die des obersten; die Bläktchen nach Verschiedenheit der Fieberns — «jochig; der gemeinschaftliche Blattstiel viel langer als die besondern.Die Drüse sitzt nicht zwischen den beiden Fiebern, sondern frei auf demBlattstiel unter dem untersten Joche der Fiebern- Die Blumenköpfe einzeln.Der Blumenstiel meist kürzer als die Blätter. Die Hülle meist vierspaltig,mit vertieftem Grunde und spitzigen Zipfeln. Die Blumenkrone und Staub-gefäße weiß, mehr oder weniger ins Blaßgelbe fallend.

^oaoia Oslils. Seyal ° Acncie.

Spnon. lVlimo5» 8e^»l b'orili. 8sial, 8ijsl, 8)->I der Cingebornen.

Abbild. Hayne X. 30 . Düsseld. Samml. XVII. 22 .

JnOberägypten, der Libyschen Wüste, den Wüsten von Nubien undDongola. Ein mäßiger Baum oder Strauch von i5 — 2 vFuß Höbe, mitbrauner Rinde, vielästigem Wipfel, zerstreuten abwärts gebogenen Bestenund Aestchen. Die rebenblattartigeu Stacheln gepaart, elfenbeinweiß, z bisZoll lang. Blätter doppelt gefiedert, die Fiebern 2 -3-, seltner 4jochig.die BIättchen 8 — I 2 jochig. Der gemeinschaftliche Blattstiel von der Langeder besondern, zwischen jedem Joche der Fiebern mit einer Drüse begabt.Die Blüthenkopfchen kugelrund, zu 3 - 8 gehäuft, länger gestielt. Früchte:zusammengedrückte, linien - sichelförmige, knorrige, gerippt-streifige, dunkelrostbraune Hülsen.

Von diesen Bäumen wird das sich absondernde Gummi wirklich gesam-melt, und als arabisches Gummi in den Handel gebracht. Doch wird dieseswohl auch noch von andern Arten dieser Gattung gewonnen. So liefertHcavis arabiea (Hayne X. 32. Synon. lVIimoos arsbica l,aniarcl<, lVl.nilotics Hn. zum Theil, Aoscia nilotics Oe!.), die in Aegypten, Aralien,am Senegal und in Ostindien vorkommt, meist das ganze Jahr, besondersaber im April und Mai blüht, schönes Gummi in großer Menge, nur wirdes in Aegypten, Eh renb erg's Nachrichten zufolge, nicht gesammelt, weilder Baum nur dicht am Nil wächst, wo sich die Einwohner vortheilhaftermit Feldbau beschäftigen. Ob in Ostindien das Gummi dieser Acacie ge-sammelt wird, ist noch ungewiß. Von der X. arsb.c» und der afrikanischenVera Willst. (Hayne X. 34.), welche beide von L in ne unter Mmors