Mmosa
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. ches eine Auflösung, die z arabisches Gummi enthält, sogleich in eine festedurchscheinende, pomeranzeugelbe Gallerte verwandelt, welche nicht in kaltemund nur zum Theil in kochendem Wasser auflöslich ist, wobei eine Verbin-dung von schwefelst Ciseuorpd mit wenig Gummi ungelöst bleibt. Auch mitder bis zur Farbenlosigkeit verdünnten vrydirten Eisenauflösung findet gelb-liche Farbenveränderung, eine gelbliche Trübung, und nach einiger Zeit einziemlich reichhaltiger weißer Niederschlag statt, der in Salpetersäure unauf-löslich ist. Bleiessig (nicht Bleizucker) fällt die Auflösung desMimosengum-mis weiß. Kieselsaures Kali (Auflösung von Wasserglas) trübt dieselbe undfällt sie nach einiger Zeit in weißen Flocken; es bildet sich nämlich eine Ver-bindung von Gummi mit Kali, die aufgelöst bleibt, und eine Verbindungvon Gu^uni mit Kali und Kieselerde, die niederfällt. Dieses Verhalten istein charakteristisches Kennzeichen für das Gummi, und man kann durchdiese Reaction selbst eine sehr geringe Menge in Wasser aufgelösten Gummisentdecken. Die übrigen Metallsalze wirken wenig oder gar nicht darauf ein.
Ammoniak, Kali und Kalk lösen das Gummi auf; die gelbliche Auf-lösung in Kali läßt nach einiger Zeit das Gummi käsig fallen. MitSalpetersäure bildet es bei gelinder Erwärmung Schleimsäure und Ae-rsi'lsänre, bei stärkerer Einwirkung und Oxydation Oralsäure und etwasoralsauren Kalk. Chlorgas, durch die wäßrige Lösung geleitet, scheintCitronensäure zu bilden. Reibt man Gummipulver in der Kälte nach undnach mit Vitriolöl zusammen, so erfolgt kaum merkliche Färbung, dieerst nach 24 Stunden stärker wird; wird diese Masse hierauf in Wassergelöst und durch Kreide von der Schwefelsäure befreit, so erhält mandurch Abdampfen ein Gummi, welches in allen Stücken, auch in Hinsichtseines Gehaltes an Unterschwefelsänre mit dem von Braconnot ausLumpen und Schwefelsäure erhaltenen Gummi rstbereinstimmt. Beim ge-linden Erhitzen mit Vitriolöl erzeugt sich Wasser, kohlige Materie, sehrwenig Essigsäure, Spuren von künstlichem Gerbestoffe und Aepfelsäure.
Die verdünnte wäßrige Auflösung des Münosengummis wird erstnach längerer Aeit schimmlig, ohne sich beträchtlich zu verändern; selbstmit Hefen versetzt zeigt sie weder geistige noch saure Gährung; nur mitder Zeit gM fix st, eine Art von Mulniß über.
Vauquelin fand in dem arabischen Gummi: 97 Gummi und 5esiig - und äpfels. Kalk, Phosphors. Kalk und Eisenoxyd.
Bei der trocknen Destillation giebt es kohlensaures und brennbares Gas,wenig Ammoniak (?) haltende brenzliche Essigsäure mit etwas brenzlichemLele und im Rückstände etwas Kohle, deren Asche aus kohlens. und sehrwenig Phosphors. Kalke, auch etwas Eisen besteht; diese Asche gehört jedochnur den dem Gummi beigemischten fremden Theilen, denn das aus demNiederschlage mit Bleioxyd'abgeschiedene Gummi hinterlaßt beim Verbren-nen nach Berzelins keine Asche. Wenn man nach Berzelius diewäßrige Lösung des Gummis mit Ammoniak versetzt, und mit salpeters.Bleiorydc fällt, mit der Vorsicht, baß alle Reaction von Ammoniak ver-