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niloties begriffe» wurden, leitete man sonst ausschließlich das arabischeGummi her; Ehren berg sah aber von - 4 . vera so wie von sr-chic»nie Gummi sammeln, glaubt indessen, daß auch jene das Produkt lie-fern können. Ferner xummiser-r Lroussonet (Hayne X. 28.) vonMogador, und et. Ksi-roo (Taf. 55 .), wahrscheinlich auch noch andereAcacien und Mimosen, geben arabisches Gummi oder doch sehr ver-wandte Arten. Von der c4. LürenIierAisns kommt das Oummi 8 siäi,von H. torlilir und 8e^sl das Tori der Aegypter; beide Sortenwerden vermischt und im europäischen Handel nicht gesondert. Das Gum-mi von liLrroo soll nach Lichtenftein's Erfahrung, der diese aufdem Vorgebirge der guten Hoffnung wachsende Pflanze lange Zeit zubeobachten Gelegenheit hatte, einige Schärfe besitzen, und daher beiDurchfällen und Rühren nicht anwendbar seyn; jedoch wird es in de»Handel gebracht, am Cap auch als Arzneimittel gebraucht.
Das über die Häfen des mittelländischen Meeres zu uns gebrachteOummi arskicum erhalten wir in grobkörnigen, rundlichen und eckigenStücken, von mehr oder weniger weißer und gelblicher, seltener röthli-cher Farbe, die leicht in kleinere Stücke zerbrochen, einen mehr klein-muschligen, auch wohl unebenen Bruch, und auf dem Bruche einen viel-fach reflecticten, zum Theil irisirenden Glanz haben. Es hat keinenGeruch, einen fadeu, klebrigen Geschmack, ein spec. Gew. von 1,Z16 bis1,482, löst sich in Wasser auf, und ertheilt diesem eine dickliche, schlüpf-rige und fadenziehendeConsistenz; doch siebtes einen viel dünnern Schleim,als andere schleimige Mittel. 5 Tb. Wasser erhalten von 1 Th. Gummidie Cvnsistenz eines dünnen Syrups (IVIucilsgo Qummi IVlinEe).Wird diese Auflösung mit z Borar zusammengerieben, so erstarrt dasGanze zu einer dichten gallertartigen Masse. Dieses erfolgt nach Beob-achtungen von Lambert und Giesecke (Schw. N. 2 -XIII. S. 4 SZ.)auch mit Baryt, Kalk, Thonerde, Bittererde, Ammoniak und Kali. Setztman etwas Zucker oder Zuckersaft hinzu, so wird die Masse wieder flüssig,ja noch flüssiger als zuvor. Wegen dieser schleimigen Beschaffenheit seinerAuflösung ist das Gummi sehr geeignet, in Wasser unauflösliche Substan-zen, als Oele, Harze, Campher, Moschus u. dergl. in Mischung undSuspension zu erhalten. Weingeist wirkt nicht auf das arabische Gummi,vielmehr wird die wäßrige Auflösung durch Alkohol getrübt und gefällt.
Gegen chemische Reagentien zeigt das Mimosengummi folgendes cha-rakteristische Verhalten. Mit dem salpeters. (orydirten und orydulirten)Quecksilber nimmt die Auflösung eine hellrothe Farbe an, die besonders mitdem orydirten schön pfirsichblüthroth, und nur bei dem orydulirten mit einergeringen Trübung nach einiger Zeit verbunden ist. Doch ist diese Reactionnicht durchaus constant, vielmehr scheint sie von einem zufällig beigemischte»Bestandthecle, vielleicht vom Kleber herzurühren, welcher nach Bestockmit diesem Reagens einen bestimmt Pfirsich blüthrothen Niederschlag giebt.Besonders merkwürdig ist die Reaction mit dem schwefelst Eisenoryd, >»«-