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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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Llorrkua

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Wasser führen, obgleich sie nach den Versuchen von Mac-Cullochunversehrt in denselben leben können.

Zur Bereitung des Leberthrans können alle Arten von 6 aä„-> we-gen der großen und fetten Leber benutzt werden; einige derselben habenaber einen kleinen Körper, kommen auch nicht in so großer Menge vor,noch andere wohnen in so entfernten Meeren, daß der Thran aus ihnenzum Handel nicht bereitet werden kann. Es sind vorzüglich die an denKüsten von Frankreich, England und Norwegen wohnenden Arten, dieuns das Oleum ckecorir ttrelli liefern, und unter diesen sind haupt-sächlich Saäur Morrhua und lVlolvs im Gebrauche.

üsäus lviorrkua I.., auch -tsellur INA-Or genannt, deutsch Kabliau,unterscheidet sich von den andern Arten durch größere Schuppen. Der Kopfist groß, zusammengedrückt, die obere Lippe steht hervor, die untereistmitBorsten versehen, das Maul sehr weit. Der Kopf, Rücken und die Sei-ten sind grau, mit gelben Flecken gezeichnet, der Bauch aber weißlich. DerMagen ist groß, dick, die Leber groß, dreilappig, sehr ölrcich. Der Afterist dem Munde näher als dem Schwänze. Die Eierstöcke enthalten eine un-geheure Menge von Eiern, deren Leeuwenhöckin einem Fische mehr alssoo,ooo zählle. Gewöhnlich wird der Kabliau 2 — z Fuß lang, 14 — 20Pfund schwer. Er ist sehr gefräßig, so daß er nicht nur kleinere Fischederselben Gattung, sondern auch Holz und andere feste Körper verschlingt.Er hält sich zwischen dem 44 . und ss.° N. B. in gesalzenem Wasser auf,und wird an den Küsten von Frankreich, England und Norwegen in unge-heuren Zügen gefangen, vorzüglich häufig ist er um die Insel Neufound-land. Getrocknet heißt er Stockfisch, der gesalzene wird Labberdan undder gesalzen getrocknete Klippfisch genannt. Man berechnet, daß jährlichA 6 o,voo Fische gesalzen und getrocknet, und aus der einzigen StadtBergen 20,000 Fässer mit Fischeiern verschickt werden.

v-ttlu; IVIolvs oder Tellur longur wird leicht an der hervorstehendenobern Kinnlade und den zwei Rückenfloßfedern erkannt; er ist der längsteund schmälste Fisch dieser Gattung. Er kommt vorzüglich häufig an denKüsten von England vor. Aus Bergen allein werden jährlich fast 900,00aPfund ausgeführt. Der aus der Leber desselben bereitete Thran ist ange-nehmer, als der der andern Arten, so wie auch sein Fleisch besser schmeckt.

Andere Arten sind OaäuL ?ollscl>iu!, o. Viren-, o. Tau, <r. ininu-im, 6. IVIerlanZiir, 6. carl>onsrii>5, O. LsIIariur oder -Tellur rlriatur,Dorsch. Nach Reder beginnen die Fischer, so wie sie vom Fischfänge zu-rückkehren, sogleich die Bereitung des Thrans. Au dem Ende wird denFischen die Leber ausgenommen, in große Behälter gebracht, und dann derSonne ausgesetzt. Auf diese Weise wird durch die Sonnenwärme eine Flüs-sigkeit erhalten, welche das Ansehn von Mohnöl hat, und hell blankerThran genannt wird. Hat man dieses Oel abgegossen, so fangt die übrigeLebersubstanz an in Fäulniß überzugehen, und es scheidet sich wieder eineFlüssigkeit ab, die man abermals abnimmt. Sie hat eine kastanienbraune