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Hlorrku«
nachdem sie gesättigt ist, gelb oder braun, und endlich fällt das brauneHpperoryd nieder, wogegen das gelbe Bleioryd aufgelöst bleibt.
Die Mennige enthält, außer dem nicht in Mennige verwandeltenRückhalte an gelbem Vleioryde, welches durch Digestion mit schwachemEssig ausgezogen werden kann, alle die Beimengungen, die sich in demBleivrpde finden, gewöhnlich einen merklichen Kupfergehalt. Die Prü-fung der durch einen Zusatz von Zucker vollständig bewirkten Auflösungin Salpetersäure durch Kupferammoniak geschieht auf die bei IKlisr-angegebene Weise. Ein betrügerischer Zusatz von Iiegelmehlwird durch Behandlung der Mennige mit dem Löthrohre auf einer Kohleleicht entdeckt; durch den Kohlenstoff wird nämlich der Sauerstoff ent-zogen, und das reducirte Metall bildet ein Bleikorn, das Ziegelmehlbleibt aber als solches zurück.
Die Mennige wurde sonst zur Bereitung des Bleiessigs gebraucht.Zu technischen Zwecken wird sie als Zusatz bei Verfertigung des Krystall-glases gebraucht, welchem sie eine größere Schmelzbarkeit und Schwere,vollkommnere Durchsichtigkeit und strahlenbrechende Kraft ertheilt.
SMor-vKua. Das Oel der Leber. Leberthran.
Wird aus der Leber des Osclus iVIoi-rliua eines im
Nordmeere sehr häufigen Fisches bereitet.
Ein fettes ranziges thierisches Oel, von brauner Farbe undsehr unangenehmem Gerüche. Es sey klar und durchsichtig.
Diese an Arten sehr reiche Fischgattung wurde zu allen Zeiten mitdem Namen Oaäus bezeichnet. Der Ursprung des Namens istdunkel, und wir wissen nur, daß er zuerst von Athenäus gebrauchtworden ist. Die Griechen bedienten sich auch des Wortes wovonder lateinische Namen ^sellus abstammt, der den meisten Arten auchin unsern Zeiten gegeben worden ist, und nicht unwahrscheinlich vonder grauen Farbe, die mehreren Arten dieser Fische eigenthümlich ist,abzuleiten seyn möchte. Linn« bezeichnete diese Gattung mit dem Na-men Kabliau, bei Bloch beißt sie Schellfisch, und die Franzosennennen sie Osller. Bechstein und Funke bezeichnen sie mit dem Aus-drucke Weichfische; doch bei allen ist das Wort Oa-tur nicht ausgelassen.
Die Alten besaßen keine Nachrichten von den in den nördlichen Mee-ren wohnenden Arten, und sie kannten deshalb nur eine kleine Zahl dieserFische. Plinius redet bloß von zwei Arten. Linnsnahm i7, Bloch23 Arten an, Blumenbach, Dumeril und Cuvier haben diese aberwieder so zusammengezogen, daß der letztere nur 8 Arten annimmt, undihnen die übrigen als Varietäten unterordnet. Diese Fische kommen inder Nordsee, dem baltischen und mittelländischen Meere, sowie in andernGegenden des Oceans vor, sie gehen aber nicht in Flüsse über, welche Ms