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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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Hloselius

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Stimme verjüngen Thiere nachmachen, und so die Alten aus ihren Schlupf-winkeln locken. Das Fleisch der erwachsenen Moschusthiere ist eßbar, riechtaber bei den nicht bald ausgeweideten nach Moschus; das der jungen Thiereist sehr schmackhaft. Auch die Felle werden benutzt. Den größten Nutzenaber zieht man aus den Moschusbenteln. Frisch hat der Moschus die Con-silien; einer Latwerge, und sieht röthlichbraun aus. Später wird er trockenund krümlich, fühlt sich aber dennoch fettig an. Er hat einen eigenthüm-lichen, äußerst starken, etwas ammoniakalischen Geruch, und einen etwasscharfen und bittern Geschmack.

Der allein zum medicinischen Gebrauche geeignete orientalische oder tun-quinensische Moschus kommt in mehr runden als länglichen Beuteln vor,die iz - iz Zoll im Durchmesser haben, und iz — 2z Drachmen und drü-ber Moschus enthalten. Buchner(Repert. XXIl. 1825 . S. 152.) giebteine Beschreibung eines Moschusbeutels, der als zuverlässig ächt anzusehenwar, welche ihrer Vollständigkeit wegen hier folgen mag. Es war dergrößte Moschusbeutel, den B. je gesehen.' Er war beinahe kreisrund undhatte 2 Zoll im Durchmesser; er wog sammt dem daran hängenden Haut-stücke iz Unze und 25 Gran. Der Beutel ist flach und befindet sich nochin seiner natürlichen Verbindung mit einem beträchtlichen Stücke der allge-meinen behaarten Bedeckung von der Unterleibsgegend des Moschusthieres.Auf einer Seite, wohin die Ausführungsgänge des Beutels zu gehen schei-nen, befinden sich noch Ueberreste von den Aeugungstheilen. DieLederhaut,welche den Beutel ringsum 2 —r Linien breit umgiebt, ist von außen ziem-lich dicht mit Haaren bedeckt, welche 2 —z Linien lang, unten graulich-weiß, oben gelblich, ziemlich dick, in der Substanz schwammig sind/ gegenden Beutel zu immer kürzer werden, und gegen den Mittelpunkt desselbenwirbelig anliegen. Der Beutel ragt von außen nicht sehr stark hervor, undist im Mittelvunkte mit einem schwarzen Siegelversehen, worauf sich orien-talische Charaktere, wahrscheinlich als llrsprnngszeichen befinden. Wennman den Beutel entleert, so findet man, daß das Siegel eigentlich eineOeffnung bedeckt, an welcher die Haare von der äußern Bedeckung nach ein,wärts gehen, und den Moschus, welcher hin und wieder mit kurzen abge-rissenen Härchen untermengt ist (wahrscheinlich durch Lecken des Thieres mitder Zunge selbst hineingebracht), unmittelbar berühren. (Andere Beutelgleichfalls ächten Moschus hatten nicht ein gleiches Siegel, jedoch die Oeff-mmg.) Auf der innern Seite ist das Lorium über dem Beutel flach ge-wölbterhaben, so daß man eigentlich nur auf dieser Seite den Umfang desBeutels sehen kann. Von einer.künstlichen Oeffnung, von einer Naht oderzugeleimten Stelle konnte nirgends Etwas bemerkt werden.

Das vorzüglich Unterscheidende von gewöhnlichen Moschusbeuteln istalso theils das beträchtliche Stück der behaarten Haut, welches sich rings-um noch daran befindet, wodurch man sieht, daß der Beutel von außenwenig hervorragt, theils die mit einem Siegel verschlossene Oeffnung aufdem Scheitel, wodurch die kurzbehaarte Bedeckung .sich nach innen mn-

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