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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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716
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716 lVsteum e«i donicnm cl'uäum

Stengel theilt sich fast von seiner Basis an inAeste, welche glatt, dünn,biegsam, sehr winklig, mit hellgrüner Rinde, die altern rothgran, bedecktsind, und eine Höhe von 8-12 Zoll erreichen. Die glatten, kurzge-. stielten, abwechselnden, eirund - lancettförmigen, an ihren Rändern gesäg-ten, steifen, grünen, unten etwas nervigen Blätter fallen im Winterab, werden aber vorher hochroth. Die kleinen, gestielten Blumen hängeneinzeln in den Blattwinkeln, sind bauchig und von weißer und rvthli-cher Farbe. Der kleine einblättrige Kelch steht über dem Fruchtknoten, undist mit vier Zähnchen gekrönt; die Blumenkrone einblättrig, glockenför-mig , an der Mündung zusammengezogen, gewöhnlich aspaltig, mit zu-rückgerollten Lappen. Die Frucht, eine kugelrunde, schwarze, blaugraubereifte Beere, von der Größe einer Erbse, an dem abgestutzten Ende mitdem Kelchsaume gekrönt. Sie ist fleischig, saftig, das Fleisch violett gefärbt;jedes der 5 Fächer, die sie enthält, umschließt 8 —10 sehr kleine Saamen.

Die Blnthezeit dieses kleinen Strauches ist Mai und Juni; dieFrüchte reifen im Juli. Diese besitzen einen schleimigen, säuerlich-süßen,etwas zusammenziehenden Geschmack und werden sowohl frisch als Nah-rungsmittel , als auch getrocknet benutzt.

Sie enthalten eine ziemliche Menge Farbestoff, oder vielmehr farbi-gen Ertractivstoff, denn der Saft wird durch Alkalien grüngefärbt, unddurch essigsaures Bleiorpd indigoblau niedergeschlagen, wobei die Flüs-sigkeit entfärbt wird; dieser farbige Ertractivstoff wird von Wasser undvon Weingeist aufgenommen. Außerdem findet sich darin Schleimzucker,Citronen - und Aepfelsänre und wenig Ferment. Die Kerne sind ölig.

Die Stengel und Blätter sind von herbem, zusammenziehendem Ge-schmacke und werden in mehreren nördlichen Gegenden zum Gerbe»gebraucht.

I^stimm csrbonioum cruäum 86U 8sl 8oäse eru-«lum seil Minerale eruäum. Oarbonas na-

irieug cum s^ua cru6u8. Rohes kohlensaures Natron,oder rohes Sodasalz, oder rohes mineralisches Laugensalz.

Wird in chemischen Fabriken aus dem schwefelsauren Natrondurch Brennen mit Kohlen und gebranntem Kalke, dann durchAuslaugen und Krystallisation des Rückstandes bereitet.

Ein Salz in krystallinischen, weißen, durchscheinenden, a»der Lust zerfallenden Stücken, von laugenhaftem kühlendemGeschmacke, in zwei Theilen Wasser auflöslich, aus Natron,Kohlensäure und einer großen Menge Wasser bestehend, sehroft mit eingemischtem schwefelsauren Natron, auch salzsauremNatron und schwefelwaffrrstoffsaurcm Natron. Dieses wird