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me gesetzt ist, und aus 41,22 Natron, zg,oo Kohlensäure, 18,80 Wasser,o,98 fremden Substanzen und o,98 Verlust besteht. Das Trona fand K l a p-ro th zusammengesetzt aus Z7,o Natron; Z8,o Kohlensäure; 22,5 Wasserund 2,5 schwefelsaurem Natron. Diese Salze sind demnach, so wie dasnatürlich auswitternde Nalron, anderhalb kohlensaures Natron (siehe öl»-trum carkonicum stepurslum im 2ten Th.). Mehrere Mineralwässer, alsdas Karlsbader, das Biliner Wasser rc. enthalten gleichfalls Natron.
Wenn wir das Kali sehr reichlich in dem Pflanzenreiche antreffen, sofinden wir dagegen, daß das Natron, welches überhaupt sparsamer in derNatur vorkommt, als das Kali, mehr im thierischen Organismus, und nurgleichsam ausnahmsweise in denjenigen Pflanzen vorhanden ist, welche anden Meeresufern entweder von selbst wachsen, oder daselbst angebaut wer-den. Diese Pflanzen nehmen aber nicht aus dem mit Seewaffer getränktenBoden das Kochsalz als solches auf, sondern dieses wird durch den Lebens-proceß der Pflanzen zersetzt, und pflanzensaures Natron gebildet; auch hatSprengel (Kastn. Archiv. VII. S. 181.) beobachtet, daß die Salzpflan-zen besonders bei Nacht Chlor entwickeln; auch im Sonnenscheine geschiehtdieses, nur wird dann schnell Chlorwafferstoffsäure gebildet. Man kanndies leicht beobachten, wenn man die Erde, worin die Pflanzen stehen, mitSalzwaffer tränkt; auch Kochsalz sollen sie nach seinen Versuchen ausdun-sten. Hienach erklärt sich die Bildung des kohlens. und pflanzens. Natronsin der Asche der Strandpflanzen. Beim Verbrennen der Pflanzen wirdnämlich die organische Säure zerstört, und die dabei erzeugte Kohlensäuretritt an das Natron, und kohlensaures Natron wird erhalten. Solche Pflan-zen sind 8»UoIa Kali, 8. Natron, 8. Prsgur, 8»Iicc>rni» berbsce», so-ll» maritim», -Uriplex maritim» u. s. w., aus denen an den Meeresnftrnvon Frankreich, Spanien, Italien und Rußland die im Handel unter demNamen Barilla vorkommende unreine Substanz bereitet wird. Diese Pflan-zen werden in niedrigen sumpfigen Gegenden an der See oder auch an Salz-sümpfen mit Fleiß angebaut. Die künstliche Erziehung derBarillapflanze(8-I-ola Kali) ist sehr mühsam und kostbar. Der Boden, welcher zugleichniedrig und nahe am Meere belegen seyn muß, muß erst sehr viel gepflügtund von allem Unkraut gereinigt werden; dann säet man die Pflanze imFebruar oder März und jätet fleißig alles Unkraut aus; ein Insect indes-sen (Lruour dalrolse hall oder iVlszone) zeigt sich oft nach starkem Regenin der Pflanze und vernichtet sie. Im October schneidet man die Barilla,und legt paffende Haufen über ein Gitter mir einer Höhlung unter demsel-ben. Wenn die Barillapflanze fast trocken ist, so zündet man solche anund sammelt die in die Höhlung hineingefallene Asche, die sich in großenKlumpen an einander setzt. Die kleineren Stücke und der Staub haben ei-nen geringeren Werth.
Die rohe Soda kommt in Stücken von verschiedener Größe zu uns,welche bei einer guten Soda fest, sehr hart, schwer, trocken, klingend, in-wendig löcherig, von bläulicher Farbe finö, mit kleinen weißen Flecken ver-