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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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719
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IVstorrm osrkonicum vruäura 71g

wischt. Sie enthält etwa so Procent, die beste Barilla, die von Alicante,höchstens 40 Procent kohlensaures Natron, die übrigen 6 N sind salzs., schwe-felst, iodwasserstoffs. Natron, ferner Kalk- und Talkerde, Kieselerde undMekalloryde, als Eisen rc. Der Kclp oder die Varecsoda, die aus einge-äscherten, im Meere selbst wachsenden Pflanzen, den Tangarten, gewonnenwird, enthält kaum 4 —5 Procent Natron; ihr Gehalt an Jod giebt ihraber jetzt einen gegen den früheren um vieles höheren Werth. Man kannaus diesen Sodaarten durch Auslaugen und Krpstallisiren zwar auch ein rei-neres kohlensaures Natron gewinnen, indessen werden sie größtenteils zurFärberei, zur Bereitung der alicantischen Seife rc. verbraucht.

Großenteils wird das rohe Mineralalkali aus dem Glaubersalze berei-tet. Man zersetzt das Glaubersalz durch Kali — auf 8 Tb. krystallisirtesGlaubersalz z; Tb. gereinigte Potasche — und scheidet das schwefelsaureKali und kohlensaure Natron durch Krystallisation- Am häufigsten aber be-folgt man die Methode, das Glaubersalz durch Brennen mit Kohle und Kalkzu zersetzen. Man mengt nämlich gleiche Theile getrocknetes Glaubersalzund Kreide und ? Kohlenpulver, erhitzt die Masse bei heftigem Feuer, bissie anfängt weich zu werden, darauf wird dieselbe ausgegoffen, zerstückt,noch heiß in Wasser aufgelöst, die Lauge filtrirt und zum Krpstallisiren ge-bracht. Hierbei wird durch das Glühen mit Kohle der Schwefelsäure imGlaubersalz der Sauerstoff entzogen, wodurch Kohlensäure gebildet wird,die sich mit dem Natron verbindet, während,zu gleicher Zeit der Kalkerdedurch Einwirkung der Hitze und der Kohle ihre Kohlensäure und ihr Sauer-stoff entzogen wird, so daß Calcium und Schwefel sich zu dem in Wasserschwer löslichen Schwefelcalcium verbinden, daher denn beim Auflösen derMasse in Wasser die schwerlösliche Kalkschweselleber größtentheils auf demFiltrum zurückbleibt. Die Lauge erfodert aber oft mehrere Tage, ehe siekrystallisier, weil das Natron noch nicht genug Kohlensäure enthält, unddiese erst aus der Luft anziehen muß. Auch folgendes Verfahren soll manjetzt in Frankreich befolgen: man lost Kalk in brenzlicher Holzsaure auf, de-ren Oel auf der Auflösung oben schwimmt, und abgenommen wird. Nach-dem die Säure mit Kalk gesättigt worden, setzt man so viel schwefelsauresNatron zu, als der durch Aräometer zu bestimmende Gehalt der HolzsaurenKalkauflösnng fodert. Die Schwefelsäure verläßt hier, ihrer näheren Ver-wandtschaft zum Kalke, mit dem sie ein schwerlösliches Salz bildet, fol-gend, das Natron und bildet schwefelst Kalk oder Gyps, welcher zu Bo-den fallt. Die darüber stehende Flüssigkeit giebt abgeraucht essigst Natron,welches in einem Ofen geröstet kohlens. Natron liefert; dieses in heißemWasser aufgelöst, giebt beim Erkalten sehr reine Krystalle von kohlens.Natron.

Die rohe Soda, wie sie im Handel vorkommt, sie mag auf die eineoder die andere Weise gewonnen worden seyn, ist mehr oder weniger mitNentralsalzen, Erden u. s. w-, außerdem aber noch mit schwefligst Natronverunreinigt. Hensmans (Kastm Archiv. IX. 4.18L6. S. 8 Z.) hat in