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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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mischter schwefelsaurer Kalkerde und salzsaurem Natron. Dieseswird durch schwefelsaure Silberauflösung, jenes durch kohlensaureKaliflüssigkeit erforscht. Verworfen werde das durch Metalleverunreinigte, was durch schwefelwafferstoffhaltiges Wasser unddurch eiscnblausaure Kaliflüssigkeit erkannt wird.

Das schwefelsaure Natron kommt in der Natur sehr häufig schon fer-tig gebildet vor, z. B. in vielen Mineralwässern und in mehreren Salz-svolen. Boulducd.J. entdeckte es 1725 und 1729 in einer spanischenQuelle, und daß es in der Dauphins in Gruben aus der Erde auswittere. 'i?Z4 fand es Friedrich Hoffmann als einen Bestandtheil des Karls-bader Brunnens. Stahl berg fand es 173s bei Umea in Lappland ingroßen Mengen aus der Erde witternd und 1782 machte Model bekannt,daß dieses Salz in Sibirien ganze Gegenden überziehe. Auch in der Schweizhat es G imbernat krystallisirt gefunden. Bald wurde es auch als einBestandtheil vieler Mineralquellen und Salzsoolen gefunden, aus denen eSin sehr bedeutenden Mengen gewonnen wird. Viele Salzsoolen enthaltenbloß schwefelst Talkerde; wenn diese aber durch Gradirung concentrirt indem Reservoir aufgehoben werden, und eine starke Frostkälte eintritt, so wirddie schwefelst Talkerde durch das Kochsalz zersetzt, das schwefelst Natronkrystallisirt, und die salzs. Talkerde bleibt mit dem andern Kochsalz in derAuflösung. Da das schwefelst Natron so häufig zur Bereitung des kohlens.Natrons, auch zur Glasbereitung angewendet wird, so wird in Frankreichauch Glaubersalz aus Kochsalz und Schwefelsäure gemacht, wobei man diesich entwickelnde Salzsäure unbenutzt entweichen läßt. Au Fahlun in Schwe-den gewinnt man Glaubersalz aus dem Grubenwaffer, so wie aus der Mut-terlauge bei der Eisenvitriolfabrication, indem man sie mit einer richtigenMenge Kochsalz vermischt, zur Trockne verdampft und glüht, wodurchdie schwefelst Metallsalze durch das Kochsalz zersetzt, Glaubersalz undChlormetalle aber gebildet werden. Ein natürliches, wasserleeres, vonKochsalz, Magnesia- und Kalksalzen vollkommen freies schwefelst Natronmit einer sehr geringen Beimischung von einfach kohlens. Natron findetsich in Svanien, in der Nähe von Aranjuez (vergl. 2ten Theil). Eswird daselbst durch freiwillige Verdunstung im Sommer eines im Win-ter aus dem Boden eines Bassins hervordringenden salzhaltigen Wasserskrystallinisch in so großer Menge gewonnen, daß eine hier gegründeteSeifenfabrik das daraus durch Zersetzung gewonnene kohlens. Natronnicht alles verbrauchen kann, sondern noch ein großer Theil desselben"ls künstliche Soda in den Handel kommt. Der Glauberit enthält außer demschwefelst Natron beinahe eine gleiche Menge schwefelst Kalk; die andernnatürlichen Arten Glaubersalz enthalten außer dem Kochsalze auch Talksalze.

Sehr häufig wird dieses Salz als Nebenprodukt erhalten, bei der Be-reitung der Salzsäure aus Kochsalz, dessen Basis, das Natron, nach Aus

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