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vierseitigen Pyramiden vor, die aus an einandergereihten und treppenförmigüber einander gelagerten Würfeln bestehen. Spec. Gew. — L,i7. Es hateinen bekannten angenehmen Salzgeschmack, ist, wie Fuchs in München(Kastn. Archiv. VII. S. -iv7.) nachgewiesen hat, in kaltem und kochendemWasser völlig gleich auflöslich, so daß ein scheinbarer Unterschied nur derGegenwart salzs. Bittererde oder Kalkerde zuzuschreiben ist. Diese Salzesind nämlich bei dem Siedepunkte der Kochsalzlösung, welcher um einigeGrade den des Wassers übersteigt, bloß in ihrem Krystallwaffer flüssig;sinkt nun die Temperatur, so können sie sich nicht mehr darin aufgelöst er-halten, sie entziehen daher dem Kochsalze das ihnen nöthige Auflösungsmit-tel, und es muß also eine verhältnißmaßige Menge Salz niederfallen. MbTh. Wasser lösen 37 Th. Kochsalz auf, mithin enthalten loo Th. einer ge-sättigten Kochsalzauflösung 37 Th. Salz. Zn reinem Weingeist ist es un-löslich, nicht so in wäßrigem Weingeist. An der Luft ist es beständig.Auf glühenden Kohlen verknistert es stark, und bis zum Glühen erhitzt,schmilzt es und verflüchtigt sich in weißen Dämpfen, ohne zersetzt zu wer-den. In diesem geschmolzenen Zustande ist es eine Verbindung des Natri-ums (des metallischen Radicals des Natrons) mit Chlor und zwar aus ZS,7Natrium und 60,3 Chlor, erhält also die Zahl ssig 01—733,34? (zerfälltmit Wasser in salzsaures Natron?). Die ältere Theorie sah es an als be-stehend aus 53,44 Natron und 48,56 hypothetischer trockner Salzsäure.
Eine feuchte Beschaffenheit des Kochsalzes deutet auf salzs. Kalk-odersalzs. Bittererde, ein bitterlicher Geschmack desselben auf schwefelst Kalk-oder schwefelst Bittererde. Um es von dergleichen Beimischungen zu befreien,bringt man es in ein konisches Gefäß, mit einer kleinen Oeffnung an derSpitze, und schüttet eine gesättigte Kochsalzlösung kochend heiß darüber.Diese Auflösung nimmt alle beigemischten Salze weg und läßt das Koch-salz bei z — 4 maliger Wiederholung ganz rein zurück.
Das Kochsalz wird benutzt zur Darstellung der Salzsäure, desChlors, auch wohl in der Medicin zur Schürfung der Klystiere. DieUnentbehrlichkeit desselben in der Haushaltung ist bekannt.
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Rohes schwefelsaures Natron oder rohes Glaubersalz.Wird in chemischen Fabriken aus den Rückständen von derDestillation der Salzsäure, wie auch von dem Kochen dessalzsauren Natrons bereitet.
Ein Salz in krystallinischen, durchsichtigen, an der Lust zer-fallenden , weißen, fast in drei Theilen Wasser auflöslichenStücken, von bitterlichem kühlendem Geschmacke. §s bestehtaus Natron, Schwefelsäure und Wasser, sehr oft mit einge-