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Blutlaugenkohle macerirt worden, die Farbe und erhalten eine solcheFlüssigkeit, daß, um damit Cerat von gewöhnlicher Consistenz zu ma-chen, s Wachs mehr als gewöhnlich nöthig ist.
Die Früchte des Olivenbaums, die bekannten Oliven, werden etwasvor ihrer Reife eingesammelt, wenn ihr Fleisch noch hart und herbe ist.Um ihnen den scharfen bittern und unangenehmen Geschmack zu beneh-men, läßt man sie einige Zeit in Salzwasser eingeweicht liegen, woraufsie in den Handel gebracht werden, und ihres angenehmen Geschmackswegen beliebt sind.
Auch die Blätter des Oelbaumes sind als ein adstringirendes und fie-bervertreibendes Mittel gerühmt worden; sie enthalten nach Pelletier'sUntersuchung: fette Materie, Chlorophyll, Pflanzenwachs, eine gefärbtebittere Materie, Gallussäure, Aepfelsäure, Gummi und Holzfaser.
Oiwnis. Die Wurzel. Hauhechelwur;el.
Orwnis spinoss!r,irrn. Eine ausdauernde an Wegen häu-fige Pflanze.
Eine lange Wurzel von der Dicke eines kleinen Fingers unddrüber, etwas holzig, außen grau, innen bräunlich, zähe, vonschärflichem Geschmacke. Im Frühlinge einzusammeln. '
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Ononis rpinora Oinn. Stachliche Hauhechel.
Abbild. Düsseld. Samml. offic, Pflnz. Lief. VIl. Taf. is.8^-5t. sexual. LI. XVII. Orch 4. Oiallelpüia Oecanllria,
Orä. natural. Oeguininosas. Drib. Ootese O6.
Diese Pflanze findet sich durch ganz Europa, und ist in Deutschlandsehr gemein auf ungebauten Feldern, an sandigen unfruchtbaren Orten.
Die auswendig braune, inwendig weißliche Wurzel ist holzig, ästig,rund, von der Dicke eines kleinen Fingers und drüber. Sie kriecht in ver-schiedenen Richtungen weit unter den Boden, ist oft i — 2 Fuß lang, undst zähe, daß sie nicht selten den Gang des Pfluges hemmt, woher auchwohl ihre Benennung: Ochsenbrechwurzel, entstanden seyn mag. Der Sten-gel ist sehr ästig, rothbraun oder röthlich, gewöhnlich geneigt, selbst nie-derliegend, jung ohne Dornen, im Alter aber mit langen, starken, pfrie-menförmigen Dornen versehen. Die Blätter sind abwechselnd, kurzgestielt,die untern dreizählig, und bestehen aus umgekehrt-eiförmigen, stumpfen,gesägten, auf beiden Seiten haarigen Blättchen; die obern Blätter sindeinfach. Die blaß Purpurrothen oder rosenfarbigen, selten weißen, schmet-terlingsförmigen Blumen stehen auf sehr kurzen Stielen einzeln oder auchB zweien in den Blattwinkeln.
DieofficinelleWurzel besitzt einen süßlich-schleimigen Geschmack, undist geruchlos. Man sammelt sie auch wohl von der AckerhauheHel (Ononisinvenris Oinn.), welche Pflanze sich an gleichen Standorten findet, und»e-
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